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Lean-Management Kaizen-Begründer beschreibt synchrones Produktionssystem

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Bei einer Veranstaltung im Rahmen des 125-jährigen Firmenjubiläums des Schwenkkran-Herstellers Vetter Krantechnik sprach der Lean-Management-Spezialist und Mitbegründer der Kaizen-Bewegung Hitoshi Takeda vor rund 200 Gästen über das Thema „Schlanke Unternehmensprozesse“.

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Hitoshi Takeda beschrieb in seinem Vortrag die richtige Herangehensweise an den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Kaizen).
Hitoshi Takeda beschrieb in seinem Vortrag die richtige Herangehensweise an den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Kaizen).
(Bild: Vetter Krantechnik)

Dabei wies Takeda eindringlich auf die Herausforderungen hin, vor denen deutsche Unternehmen aktuell stehen. Um die Durchlauf- und Lieferzeiten zu verkürzen, die Qualität von Prozessen und Produkten zu verbessern und die Produktivität zu steigern, setzt Takeda auf die Methoden des SPS (Synchrones Produktionssystem), die während des ganztägigen Seminars umfassend erläutert wurden. In Erweiterung des SPS regt Takeda auch ein synchrones Managementsystem an.

Probleme als Chancen begreifen

Dabei rückt er das Thema „visuelles Management“ in den Mittelpunkt und empfiehlt, Prozessveränderungen für alle Mitarbeiter deutlich zu visualisieren und zu kommunizieren. Hier sollen auch ganz bewusst Probleme aufgezeigt werden, die dann aber als Chance zur Verbesserung oder als „Schatz“ betrachtet werden. Laut Takeda muss jede Führungskraft 20 Probleme aus der eigenen Abteilung sofort benennen können, da so an jedem Arbeitstag ein Verbesserungsvorschlag umgesetzt werden kann.

Praktische Beispiele vor Ort

Zu den weiteren Rednern des Tages gehörten der Inhaber des Unternehmens, Klaus Th. Vetter, und Geschäftsführer Sven G. Killmer. Neben dem theoretischen Teil stand auch eine Betriebsführung auf dem Programm. Dabei konnten sich die Gäste u.a. über die im Kranwerk Haiger umgesetzten Prozessverbesserungen informieren.

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