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Pick by Voice Lydia hilft bei der Tiefkühlkommissionierung

| Redakteur: Gary Huck

Im Tiefkühllager ist es kalt. Da kommt es gelegen, wenn man ein System hat, das vorwiegend über Sprache und nicht über Berührung arbeitet.

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Einzelne Prozessschritte werden entweder per Spracheingabe oder Scan verifiziert.
Einzelne Prozessschritte werden entweder per Spracheingabe oder Scan verifiziert.
(Bild: Topsystem)

Der Tiefkühllieferdienst Eismann setzt bei der Kommissionierung auf Lösungen von Topsystem. Zu den eingesetzten Systemen gehören Lydia Voice und das Lydia Control Center. Die in SAP integrierbare Lösung kommuniziert mit Mitarbeitern und steuert das Lager des Tiefkühlspezialisten.

Lydia teilt den Pickern mit, wo die zu kommissionierenden Produkte lagern, wie viele Artikel entnommen werden sollen und in welchen Karton sie kommen. Die einzelnen Arbeitsschritte werden entweder durch das Einsprechen einer Prüfziffer oder einen Scanvorgang verifiziert.

Eismann betreibt am Standort in Niederkrüchten bei Mönchengladbach ein Tiefkühllager mit mehreren Temperaturzonen. Damit Mitarbeiter nicht in unterschiedliche Temperaturzonen müssen, splittet Lydia laut Topsystem Aufträge auf unterschiedliche Positionen, die dann von einer Person abgearbeitet werden können. Einzelaufträge werden an bis zu drei Orten gleichzeitig bearbeitet.

Die Lagerprozesse selbst werden mit dem Control Center gesteuert. Das System visualisiert die einzelnen Sortieraufträge. Wenn nötig, kann der Lagerleiter nachbessern. Da Eismann vornehmlich mit Tiefkühlwaren arbeitet, werden an die Technik einige Anforderungen gestellt. Beispielsweise müssen Systeme auch von Mitarbeitern bedient werden können, die Handschuhe tragen. Der Sprachcomputer Vortex erfülle diese Anforderungen. Das Gerät verfügt nur über einen Bedienknopf, die restlichen Befehle werden über eine Sprachsteuerung eingegeben.

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