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Transportlogistik Mit KI Leerfahrten reduzieren

| Redakteur: Gary Huck

Leere Transporter, die trotzdem fahren, stoßen Emissionen aus, erbringen aber nicht direkt Leistung. Am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) wird erforscht, ob Künstliche Intelligenz helfen kann, sie einzuschränken.

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Wenn Lkw ohne Fracht unterwegs sind, ist das schlecht für den Spediteur und die Umwelt.
Wenn Lkw ohne Fracht unterwegs sind, ist das schlecht für den Spediteur und die Umwelt.
(Bild: Wolfgang Hasselmann - unsplash.com)

Die Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen erforscht das Potenzial von KI in der Transportlogistik. Ziel des Forschungsprojekts „KITE“ ist es, Leerfahrten zu vermeiden und dadurch Emissionen zu reduzieren. Im Rahmen des Projekts wird in zwei Richtungen geforscht.

Einerseits werden Prognoseverfahren entwickelt, die Transportvolumina auf verschiedenen Ebenen (Kunde, Niederlassung, Unternehmen) und Horizonten (Tage, Wochen, Monate) vorhersagen sollen. Andererseits wird ein Verfahren zur Langfristprognose entwickelt, um gezielt Stellen zur Netzoptimierung zu identifizieren. Ziel des Projekts ist es, Leerfahrten bei den teilnehmenden Betrieben um bis zu 15 % zu reduzieren.

Die Arbeitsgruppe SCS sucht nach eigenen Angaben noch Teilnehmer für das Projekt. In den Unternehmen sollen die Applikationen aus der Forschung getestet und evaluiert werden.

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