Krananlagen

Mit Standardkomponenten zum kundenspezifischen Kransystem

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Serien-Kranbauteile ersetzen teure Sonderkonstruktionen

Damit auf einer einzelnen Stütze zwischen zwei Arbeitsboxen jeweils die beiden angrenzenden Kranbahnen liegen können, griffen die Auftragsplaner auf eine besonders platzsparende Konstruktion beim Laufkran zurück. So hängen die Schützkästen zur Kransteuerung nicht an den Fahrwerkträgern, sondern an einer Halterung am Hauptträger. Auch die Hauptstromzuführung wurde sehr schmal gestaltet.

Als Ergebnis sind so nur wenige Zentimeter Platz zwischen den Kranen nötig. Da auch dieser Kundenwunsch durch serienmäßige Varianten des Einträger-Laufkrans ELV umgesetzt werden konnte, entfielen aufwändige Sonderkonstruktionen, was sich bei der Anzahl der Anlagen deutlich im Preis bemerkbar machte.

Als Oberbekranung in der Komponentenhalle dienen ein Zweiträger-Laufkran ZLK und zwei Einträger-Laufkrane ELK. Sie bewegen die vormontierten Getriebestufen aus den Arbeitsboxen von links zur Endmontage nach rechts und heben auch die fertigen Kraftdrehköpfe zum Warenausgang im hinteren Teil der Halle. Die ELK haben eine Tragfähigkeit von 10 t, der Zweiträgerkran hebt bis zu 16 t. Alle drei sind mit Funkfernsteuerungen ausgestattet.

Kabeldurchhang entfällt durch Katzstromzuführung mittels Energiekette

Von Vorteil ist das hohe Ausstattungsniveau der Abus-Krane. Als Beispiel sei hier die Katzstromzuführung mittels Energiekette genannt. Dadurch entfällt der Kabeldurchhang der früher üblichen Schleppleitung. Dieser wäre vor allem für die Lauf- und Konsolkrane auf der unteren Ebene störend gewesen. Weiterhin haben sie eine optische Zusammenfahrsicherung.

Diese verhindert, dass die Fahrwerke mit hoher Geschwindigkeit gegeneinanderprallen. Zum Bauer-internen Standard gehören zudem um 10% überdimensionierte Schütze, Schleifleitungsbürsten und Lastkollektivspeicher, die als Zubehör bestellt wurden.

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