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Mobilcomputer beschleunigen Arbeitsabläufe im Lager

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Dies war auch der wesentliche Grund für Siemens und dessen Systemlieferanten SA.S.S. Datentechnik AG, sich gegen eine herkömmliche Technologie und für diese schnelle Umgebung zu entscheiden. Das Projekt konnte so in sehr kurzer Zeit realisiert, implementiert, getestet und danach in den Echtbetrieb übernommen werden. Spätere gegebenenfalls notwendige Anpassungen und Erweiterungen sind dann ebenfalls mit geringstem Aufwand in kürzester Zeit möglich. Über USB können die Mobilcomputer an jeden PC oder Laptop angeschlossen und so von Raptool automatisch erkannt werden. Die Software installiert dann automatisch, ohne dass der Anwender eingreifen muss, alle notwendigen Treiber. Zusätzlich kann die Verbindung auch über WLAN hergestellt werden.

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Intuitiv durch den Prozess

Um zum Beispiel eine Komponente mit dem Datalogic-Mobilcomputer und Raptool einzubuchen, wählt der Siemens-Mitarbeiter über den Touchscreen des Gerätes sein User-Profil sowie das Lager und das Lagerfach aus. Danach loggt er sich ein und wählt am Memor die Funktion „Erfassung“. Mit einem Tippen auf dem Bildschirm wechselt er zwischen der Erfassung für einen Fertigungsauftrag und einer Komponente. Am PC wählt der Mitarbeiter die entsprechende Eingabemaske des Tools aus und klickt dort auf den Button „Freier Lagerplatz“. Anschließend scannt er vom Warenentnahmeschein die Barcodes der Felder „Fertigungsauftrag“ und „Materialnummer“ ein. Alle weiteren Daten, wie die Komponentenbezeichnung, Auftragsnummer, Gewicht oder Menge, werden automatisch von der Raptool-Anwendung ergänzt.

Über den Mobilcomputer erhält der Mitarbeiter zudem eine Übersicht über alle eingescannten Komponenten und Fertigungsaufträge. Hier besteht die Möglichkeit, fehlerhaft oder zu viel eingescannte Felder zu löschen. Unter dem Menüpunkt „Config“ können im Nachhinein der User, der Lagerort und das Lagerfach eingesehen und geändert werden.

Prozesse beschleunigt, Zeit und Kosten gespart

Mit Raptool und den Memor-Mobilcomputern von Datalogic konnte Siemens sein Lagermanagement flexibilisieren. Aufträge und Komponenten lassen sich nun in weniger Arbeitsschritten und vor allem schneller finden. Besonders wichtig war für Siemens die Möglichkeit, neue Anwendungen ohne Programmierkenntnisse erstellen zu können, da die Lagerverwaltung ständig um neue Funktionen erweitert wird. Dank ihrer großen Speicherkapazität bieten die Memor-Mobilcomputer für derartige Erweiterungen genügend Speicherkapazität. Dank Raptool und Datalogic verfügt Siemens in Nürnberg nun in kürzester Zeit und mit nur geringen Investitionskosten über die notwendige Flexibilität in der Lagerverwaltung seines Bereitstellungslagers für die Fertigung. Aufgrund der positiven Erfahrung wurde die gleiche Lösung auch noch an einem anderen Standort eingeführt – weitere Standorte werden dem Best-Practice-Beispiel sicher folgen. ■

* Reiner Szech ist Country Manager bei Datalogic ADC Germany in 64291 Darmstadt, Tel. (0 61 51) 93 58-0, germany.scanning@datalogic.com

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