6. Logistikdialog Nürnberg Modulare System-Logistik als Lösung für den Multi-Channel-Vertrieb bei Würth

Drei Dinge braucht der Logistiker: Beschaffung, Kommissionierung, Distribution. Jürgen Graf, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau, machte auf dem 6. Logistikdialog Nürnberg diese drei Bausteine für eine Zeitenwende in seinem Unternehmen verantwortlich.

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Nach Jahren der Stagnation zwischen 2000 und 2003 sei der auf den Zugewinn von Marktanteilen ausgerichtete Marktführer für Befestigungs- und Montagematerial wieder klar auf Expansionskurs. Die Würth-Gruppe mit rund 400 Gesellschaften in 84 Ländern habe dazu genau die Kundenstruktur analysiert und sich den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst. Die rund 350 Würth-Verkaufsniederlassungen hierzulande seien aus der Idee heraus entstanden, die mit Vertretern schlecht zu erreichenden Kunden zum Einkaufen in den Abhol-Shops zu bewegen.

Für seine Idee der „modularen System-Logistik“, mit der Würth es schafft, alleine in Deutschland etwa 420 000 Kunden vom Ein-Mann-Unternehmen bis hin zum international tätigen Industriekunden zuverlässig zu beliefern, hatte das Unternehmen 2009 den Deutschen Logistik-Preis erhalten.

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