Gebhardt Fördertechnik

Modulares Fördersystem ermöglicht leichte Anpassung

04.05.2011 | Redakteur: Claudia Otto

Marco Gebhardt (re.), Geschäftsführer der Gebhardt Fördertechnik GmbH, mit Thomas Stoll vom Karlsruher Institut für Technologie, der das Fördersystem mitentwickelt hat. Bild: Otto
Marco Gebhardt (re.), Geschäftsführer der Gebhardt Fördertechnik GmbH, mit Thomas Stoll vom Karlsruher Institut für Technologie, der das Fördersystem mitentwickelt hat. Bild: Otto

Die modulare Bauweise mit schneller mechanischer und elektrischer Kopplung ohne Montagewerkzeug sei ein Grund, warum der Gebhardt Flex-Conveyor sich so gut an die veränderten Anforderungen in der Intralogistik anpassen lässt. Jedes Modul ist mit Antrieb und Steuerungseinheit autonom ausgestattet, teilt das Unternehmen anlässlich der Cemat 2011 mit.

Es stehen verschiedene Standardausführungen mit unterschiedlichen Förderfunktionen und Abmessungen zur Verfügung. Mit der integrierten Conveyor-Connect-Technik lassen sich die verschiedenen Module rasch zu beliebigen Topologien kombinieren und an die Anforderungen anpassen. Ebenso schnell lassen sich die Module ohne Unterstützung des Herstellers wieder entkoppeln, wie es heißt.

Fördersystem-Module enthalten alle nötigen Sensoren und Aktoren

Die Module beinhalten alle nötigen Sensoren, Aktoren und die logische Steuerung. Seine spezielle Software könne der Betreiber selbst aufspielen, aktualisieren oder auch wieder wechseln. Das System erkenne selbstständig ohne Programmieraufwand die eigene Topologie.

Das Routing der Fördergüter erfolge autonom und berücksichtige alternative Routen. Es gebe keine Kollisionen, die zu Blockierungen führten. Durch offene Schnittstellen sei auch die Kommunikation mit übergeordneten Lagerverwaltungssystemen, ERP-Hostsystemen oder auch Peripheriegeräten möglich.

Fördersystem steuert sich selbstständig ohne zentralen Materialflussrechner

Das Fördersystem steuert sich selbstständig ohne zentralen Materialflussrechner, wie der Hersteller betont. Der durchgängige Einsatz von energiesparenden 24-V-Motoren und die Vermeidung von Pneumatik gewährleisten den ressourcenschonenden Betrieb.

Da sich durch den flexiblen Einsatz des Fördersystems Spitzenzeiten kompensieren lassen, bietet der Hersteller dafür ein Miet- oder Leasingmodell. Mit dem System lassen sich den Angaben zufolge auch Montage- und Produktionsbereiche je nach Arbeitsanfall optimieren.

Das Fördersystem orientiert sich laut Hersteller schon jetzt am dezentralen Steuerungskonzept der Informationstechnik, wie vom Internet bekannt. Es sei damit die erste wirklich praxistaugliche Realisierung von Flexibilität und Modularität der Stetigförderer.

Gebhardt Fördertechnik auf der Cemat 2011: Halle 27, Stand C32

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