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Flurförderzeuge Neue Jungheinrich-Verbrenner erreichen viel und verbrauchen wenig

Erwartungsgemäß brennt die Hamburger Jungheinrich AG zur Cemat 2014 wieder ein Feuerwerk an Innovationen ab: Verbrenner für extreme Einsätze, ein Routenzugsystem zur effizienten Produktionsversorgung, neue Schubmaster der Baureihe 3 sowie einen neuen Kompaktmast für deutlich bessere Rundumsicht.

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Die Kubota-Industriemotoren der hydrodynamisch angetriebenen Jungheinrich-Stapler haben sich im harten Baumaschineneinsatz weltweit bewährt.
Die Kubota-Industriemotoren der hydrodynamisch angetriebenen Jungheinrich-Stapler haben sich im harten Baumaschineneinsatz weltweit bewährt.
(Bild: Jungheinrich)

In ihrer Klasse überdurchschnittliche Umschlagleistungen bei niedrigem Energieverbrauch – das sind die wichtigsten Features der robusten, universell einsetzbaren verbrennungsmotorischen Gabelstapler aus dem Hause Jungheinrich. Die hydrodynamisch angetriebenen Gegengewichtsstapler vom Typ DFG/TFG 316-320 sowie DFG/TFG 425-435 können Lasten bis zu 3500 kg transportieren und bis zu 7,5 m hoch stapeln. Die zur Cemat 2014 neu vorgestellten Arbeitsmaschinen werden im Moosburger Werk hergestellt und sind durchgängig mit Kubota-Motoren ausgerüstet. Weil die Stapler mit hochwertigen, besonders langlebigen Bauteilen ausgestattet sind, sind sie nach Herstellerangaben für extreme Einsätze in unterschiedlichen Klimazonen geeignet. Insbesondere im Hinblick auf diese harten Einsätze setzt man unter anderem bei Mast, Rahmen und Lenkachse auf Jungheinrich-eigene Entwicklungen „made in Germany“.

Per Routenzug mehrere Transportaufträge gleichzeitig durchführen

Zum ersten Mal wird dem Fachpublikum ein komplettes Routenzugsystem aus dem Hause Jungheinrich gezeigt. Dazu gehören unter anderem neue Schlepper der Baureihe 5 mit Zugkräften von bis zu 9 t sowie Anhänger vom Typ GTP und GTE. Der Einsatz dieser Anhänger ermögliche die zeitgleiche Bearbeitung mehrerer Transportaufträge, verschlanke die Produktionsprozesse und garantiere damit eine hohe Versorgungssicherheit bei einer „sehr guten Ressourcenauslastung“, so die Hamburger.

Auch wenn mit der Einführung der neuen Schubmaststapler-Baureihe 3 schon im vergangenen Jahr begonnen wurde: Die offizielle Vorstellung der Fahrzeuge vom Typ ETV/ETM 320-325 erfolgt auf der Hannoveraner Weltleitmesse. Hauptmerkmal der Maschinen sei ein deutlich geringerer Energieverbrauch, gekoppelt mit einer höheren Umschlagleistung. „Messungen haben ergeben, dass die neue Fahrzeuggeneration bei 10 % weniger Energieverbrauch eine um bis zu 10 % höhere Leistung erreicht“, erklärt Joachim Schier, Leiter Portfoliomanagement bei Jungheinrich.

Bis zu 85 % mehr Sicht für den Fahrer

Außerdem stellt Jungheinrich auf der Cemat 2014 einen komplett neu entwickelten Mast vor, der die Sichtverhältnisse der Fahrer von Gegengewichtsstaplern dieses Anbieters nachhaltig verbessert werden sollen. „Durch die kompakte Schachtelung der Profile, eine optimierte Schlauch- und Kettenführung sowie zwei patentierte Öffnungen in der Quertraverse konnte das Sichtfeld des Fahrers um bis zu 85% erweitert werden – ein richtiger Spitzenwert!“, sagt Stefan Pfetsch, Linienleiter Elektro-Gegengewichtsstapler bei den Hamburgern.

Wo zu finden? Pavillon P33/P34

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