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Werkzeugmaschinen im Nest Neue Logistikprozesse bei Gildemeister

| Redakteur: Robert Weber

Der Maschinenbaukonzern Gildemeister hat in seine Produktions- und Logistikprozesse bei Deckel Maho in Seebach investiert. Rund 18 Mio. Euro flossen in Entwicklung, Montage und Logistik. Nach einem Jahr Bauzeit steht der neue Gebäudekomplex mit 10.500 m² und einem Hochregal am Hang.

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Im neuen Hochregallager am Standort Seebach vertrauen die Ostwestfalen auf Lindig Fördertechnik.
Im neuen Hochregallager am Standort Seebach vertrauen die Ostwestfalen auf Lindig Fördertechnik.
(Bild: Weber)

„Unser Hauptproblem war die Logistik“, erklärt Hans-Günter Dose, Geschäftsführer der Deckel Maho Seebach GmbH. Ein Fifo-Prinzip war am Standort Seebach in der Vergangenheit unmöglich.

Mit der Investition sollen jetzt die Prozesse optimiert werden.

Im Hochregal und Großteilbereich lagern 17.000 verschiedene Produkte

Die Ostwestfalen forcieren den Materialfluss am Standort in der Nähe von Eisenach. Auf 3000 m² entstanden ein Hochregallager und ein angrenzendes Großteilelager. Die Verantwortlichen vor Ort nutzen Flurförderzeuge von Still und beim Fördern im Hochregal vertrauen sie auf Lindig Fördertechnik. Im Hochregal und im Großteilbereich lagern 17.000 verschiedene Produkte. Der nächste Schritt von Deckel Maho ist es, die Zulieferer an die neuen Logistikkonzepte heranzuführen.

In Zukunft erhalten diese eine Jahresplanung und eine Vierwochenvorschau und sollen dann direkt an die Produktion liefern. „Große Produkte sollen stundengenau angeliefert werden“, sagt Dose. Kleinteile lagere man weiterhin im Hochregal und liefere diese im Kanban-Prinzip an die Produktion, heißt es. Mit den neuen Logistikprozessen will Deckel Maho die Durchlaufzeit weiter reduzieren.

Zukunft bei der Montage von großen Maschinen ist die Nestmontage

Auch in der Produktionslogistik gehen die Werkzeugmaschinenbauer neue Wege. Die Zukunft bei der Montage von großen Maschinen ist die Nestmontage. Das bedeutet: Vier Mitarbeiter arbeiten an drei Standplätzen und können sich so auch gegenseitig unterstützen. Auf diese Weise kann man Materialflüsse besser organisieren und durchgehende Prozesse schaffen.

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