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Flurförderzeuge Neuer Flottenmanager für Gabelstapler

Im Mai 2014 wurde sie auf der „World of Material Handling“ in Mainz vorgestellt, jetzt startet Linde Material Handling (Linde-MH) die Vermarktung seiner Flottenmanagement-Lösung „connect:“. Das Tool bietet dem Flottenmanager transparente Daten über Fahrer, Fahrzeuge, deren Nutzung und Einsatzort.

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Die „connect:“-Hardwarekomponenten sind mit Neufahrzeugen ab Werk bestellbar und auch als Ersatzteil-Kit zum Nachrüsten zu haben.
Die „connect:“-Hardwarekomponenten sind mit Neufahrzeugen ab Werk bestellbar und auch als Ersatzteil-Kit zum Nachrüsten zu haben.
(Bild: Linde-MH)

Die Analyse dieser Informationen mit der „connect:“-Software identifiziert Verbesserungspotenziale: Für mehr Sicherheit im innerbetrieblichen Verkehr, bessere Verfügbarkeit der Geräte durch optimierte Wartung und weniger Schäden, höhere Produktivität durch effizienten Einsatz der Fahrzeuge – der Betrieb der Flotte wird in jeder Hinsicht wirtschaftlicher, ist man bei Linde-MH überzeugt. „Flexibel kombinierbare Funktionen, intuitiv bedienbare, nach Nutzerzahl und Flottengröße frei skalierbare Software, leistungsfähige Server, einfache Bausteine für die lokale Infrastruktur, Datamining- und Reporting-Tools, attraktive Pricing-Modelle – mit ,connect:‘ können wir für jeden Kunden die Lösung konfigurieren, die seinen individuellen Anforderungen entspricht und das Potenzial der Flotte optimal nutzt“, erklärt Maik Manthey, der als Vice President New Business & Products das Geschäftsfeld Linde Connected Solutions leitet. „In der Testphase haben wir sehr positives und konstruktives Feedback von unseren Pilotpartnern bekommen, das wir direkt in entsprechende Optimierungen umgesetzt haben. Wir gehen also mit einer ausgereiften Lösung an den Start.“

Jede Funktion ergibt zusätzliche Anwendungen

Die „connect:“-Produktfamilie bietet bislang vier Funktionsgruppen: „Access“ umfasst die Zugangskontrolle per RFID-Chip oder PIN – die Basis für den geplanten Flotteneinsatz. Zu „Data“ gehören Betriebsstunden, Schockerfassung und Fehlercodeübertragung – Module, die im Wesentlichen helfen, Service und Wartung zu optimieren und Schäden an den Fahrzeugen zu vermeiden. Das Modul Nutzungsanalyse erfasst die Anteile von Heben, Senken und Fahren, Geschwindigkeit und weiter Leistungsparameter und gehört zur Funktionsgruppe „Analysis“. Diese Daten geben Aufschluss über die Nutzung des Fuhrparks: Sind die richtigen Fahrzeuge im Einsatz? Ist die Auslastung optimal? Wie viel Energie wird verbraucht?

In der Gruppe „Tracking“ ist zunächst das Modul Indoor/Outdoor verfügbar. Ein Sensor erkennt, ob das Fahrzeug in der Halle oder Außen bewegt wird. So kann zum Beispiel automatisch die Geschwindigkeit im Innenraum reduziert und Unfälle vermieden werden. Auch Zufahrtsbeschränkungen für bestimmte Fahrzeuge können realisiert werden. Noch dieses Jahr sollen die Module Fahrzeuglokalisierung und Zonenkontrolle eingeführt werden, mit deren Hilfe sich Fahrzeugfunktionen noch genauer orts- und fahrerabhängig steuern lassen, um Unfälle und Schäden am Gerät oder Einrichtung zu minimieren.

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