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Kleinteilelager Neues Logistikkonzept im Benz-Werk Wörth

| Redakteur: Robert Weber

Die Mitarbeiter des Mercedes-Benz Werk Wörth feiern die Inbetriebnahme eines automatischen Kleinteilelagers. Die 26 Mio.-Euro-Investition ist ein wichtiges Kernelement des neuen Logistikkonzepts bei der Nutzfahrzeugproduktion der Schwaben.

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In luftiger Höhe: Die Regalbediengeräte fahren im neuen automatischen Kleinteilelager bis zu 14 m hoch. Bild: Daimler
In luftiger Höhe: Die Regalbediengeräte fahren im neuen automatischen Kleinteilelager bis zu 14 m hoch. Bild: Daimler
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit wenigen Wochen wird das automatische Kleinteilelager mit Ladungsträgern befüllt und nimmt jetzt die Serienproduktion auf. Die Lkw-Experten investierten 26 Mio. Euro in das AKL, das von zwölf Regalbediengeräten bewirtschaftet wird und 150.000 Behältern Platz bietet. „Das ist der Startschuss für unser neues, hochflexibles Logistikkonzept, das in dieser Form in der Nutzfahrzeugbranche bisher einzigartig ist“, erklärt Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Werk Wörth, am Rande der Anlauffeier.

Hohe Prozesssicherheit

Die Rolle des automatische Kleinteilelager im Logistikkonzept ist klar definiert: Die Kleinteileanlieferung für die Lkw-Produktion erfolgt über Ladungsträger bis maximal 20 kg. Hochfrequentierte und stündliche getaktete Routenzüge liefern die Kleinteile direkt an den Verbrauchsort. Das ermöglicht eine maximale Teileverfügbarkeit bei höchstmöglicher Effizienz, sind sich die Lkw-Bauer sicher.

Auch die Prozesssicherheit profitiert von dem Konzept. „Mit dem AKL haben wir erhebliche Verbesserungen in der Bauteileverfügbarkeit an den Montagebändern und somit in der Absicherung der Produktionsprozesse“, sagt Rudolf Burkart, Leiter Lieferantenmanagement im Werk Wörth.

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