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Ladungssicherung Polizei stoppt „rollende Zeitbombe“

Redakteur: Andreas Wehner

Ein besonders marodes holländisches Gespann hat die Polizei am Donnerstag in Ostfriesland angehalten. Der überladene Anhänger mit mehreren Rahmenbrüchen war auf glatten Reifen unterwegs.

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Dieses abenteuerliche Gespann hat die Polizei in Ostfriesland nah der holländischen Grenze aus dem Verkehr gezogen.
Dieses abenteuerliche Gespann hat die Polizei in Ostfriesland nah der holländischen Grenze aus dem Verkehr gezogen.
(Foto: Polizei Osnabrück)

Ein besonders marodes Fahrzeuggespann hat die Polizei am Donnerstag auf der A31 bei Weener angehalten. Wie die Polizeidirektion Osnabrück mitteilte, ging den Beamten ein Niederländer ins Netz, der mit seinem kompletten Hausstand nach Schweden auswandern wollte. Dazu gehörte offenbar auch ein Traktor, den er auf einem Anhänger transportierte.

Der Anhänger habe diverse Rahmenbrüche aufgewiesen, welche nur laienhaft geschweißt worden seien. Zudem war der Anhänger überladen und hatte eine nicht zugelassene Zuggabel montiert. Außerdem waren von den insgesamt sechs Reifen des Anhängers fünf ohne Profil und auch noch teilweise beschädigt.

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Im Inneren des ehemaligen Wohnmobils hatte der Niederländer verbotenerweise einen eigens hergestellten großen Tank eingebaut. Von dem mit ca. 200 Litern Diesel gefüllten Tank war mittels Gartenschlauch eine Verbindung zum Wohnmobil gelegt worden. Über dem Tank hatte der Niederländer ein Bettgestell befestigt, das als Schlafmöglichkeit dienen sollte.

Laut der Mitteilung wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt und der Anhänger außer Betrieb gesetzt. Der Niederländer muss nun mit mehreren Bußgeldverfahren wegen zahlreicher Verstöße rechnen. „Dieses Fahrzeuggespann war wegen seiner gravierenden Mängel eine rollende Zeitbombe im Straßenverkehr“, kommentierte ein Polizeisprecher den Fall.

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