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Schwertransporte Portal X-Trans.eu geht in die Pilotphase

Der Startschuss für die Pilotphase von X-Trans.eu ist gefallen. Das zentrale Portal zur Beantragung und Genehmigung von grenzüberschreitenden Sondertransporten startet zunächst im Pilot zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bundesland Oberösterreich, später soll es auf weitere Länder ausgedehnt werden.

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Drückten den Startknopf für X-Trans.eu (v.l.): Karl-Heinz Steibich (Software AG), Dr. Hans-Peter Friedrich (Bundesinnenminister), Dirk Stocksmeier (Init AG), Dr. Michael Strugl (Landesrat Oberösterreich), Joachim Herrmann (Bayerischer Innenminister), Franz Josef Pschierer (Bayerischer Finanzstaatssekretär), Peter Driessen (Hauptgeschäftsführer BIHK), Prof. Dr. Helmut Krcmar (TU München).
Drückten den Startknopf für X-Trans.eu (v.l.): Karl-Heinz Steibich (Software AG), Dr. Hans-Peter Friedrich (Bundesinnenminister), Dirk Stocksmeier (Init AG), Dr. Michael Strugl (Landesrat Oberösterreich), Joachim Herrmann (Bayerischer Innenminister), Franz Josef Pschierer (Bayerischer Finanzstaatssekretär), Peter Driessen (Hauptgeschäftsführer BIHK), Prof. Dr. Helmut Krcmar (TU München).
(Bild: Software)

X-Trans.eu stellen seine Initiatoren als „wegweisendes Internetportal“ vor, das die Beantragung und Genehmigung von Großraum- und Schwerlasttransporten zwischen Deutschland und Österreich regelt. Bislang erforderten Transporte von Schwerlasten auf dem Landweg Genehmigungsverfahren von Behörden in allen Ländern, die durchfahren werden. Transportunternehmen mussten die notwendigen Genehmigungen in den einzelnen Ländern separat beantragen. Zukünftig können diese aufwendigen Genehmigungsverfahren auf Basis der innovativen Portallösung in einem Gesamtverfahren durchgeführt werden. Einzelanträge der Unternehmen bei unterschiedlichen Behörden entfallen und werden durch deutlich schlankere, automatisierte Verwaltungsprozesse ersetzt. Antragsdaten und nationale Vorschriften sind im System aktuell hinterlegt und werden regelbasiert in automatisierten Antragsverfahren verknüpft.

Bayern und Oberösterreich kooperieren

Das Pilotprojekt startete Anfang Mai 2013 als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Freistaat Bayern unter der Federführung des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung und dem Bundesland Oberösterreich. Die technische Umsetzung basiert auf einer intelligenten Anbindung der nationalen E-Government-Fachsysteme Vemags und Sotra. Die Projektpartner Software AG und die Init AG für digitale Kommunikation setzten die Lösung im Laufe der letzten Monate technisch um.

Grundlage für den einfachen, sicheren und transparenten elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen und Behörden ist der „Prozess-Daten-Beschleuniger“ (P23R). Das bereits zum IT-Gipfel 2011 vorgestellte Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, Prozessketten zu beschleunigen und Bürokratiekosten zu senken. Die im gemeinsamen Projekt zwischen Bayern und Oberösterreich gewonnenen Erfahrungen des Pilotbetriebs von X-Trans.eu sollen für die Entwicklung weiterer innovativer E-Government-Lösungen verwendet werden. So soll das Pilotprojekt Grundlage für eine mögliche Anbindung weiterer nationaler Fachverfahren anderer EU-Länder sein – ein Beitrag der Beteiligten zum „E-Government-Aktionsplan 2011-2015“ der EU.

Effizienzsteigerungen im öffentlichen Sektor

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, erklärte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem wichtigen Leuchtturmprojekt heute den Startschuss für einen Pilotbetrieb geben können, der eine Vorreiterrolle für die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und der Software-Industrie einnimmt. Mit innovativen Technologien gelingt es, deutliche Effizienzsteigerungen im öffentlichen Sektor zu realisieren und vorbildliche Schlüsselprojekte umzusetzen, die einen unmittelbaren Wertschöpfungsbeitrag für ganze Wirtschaftszweige bedeuten.“

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