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Supply Chain Management

Quantensprung bei Mahle

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6000 Picks pro Tag bei rund 22.000 Artikeln

„Wir leisten heute rund 6000 Picks pro Tag in zwei Schichten“, so Strüwing, „wobei „Pick“ bei uns bedeutet: Ich entnehme die Artikel vom Stellplatz der betreffenden Sachnummer. Das kann pro Pick nur ein einziger Artikel sein, aber auch 500 und mehr Teile der betreffenden Sachnummer. So umfassen die täglichen Lieferungen Kleinsendungen mit einem einzigen Kolben oder einem Filter ebenso wie mit Teile-Kartons voll beladene Europaletten bis hin zum quasi Alltag geworden Extremfall: „Wir haben Kunden, die wollen von uns schlagartig 80 Paletten vom gleichen Filter“, erklärt Strüwing.

Diese Kombination aus vielfältigen Lieferanforderungen bei einem großen Artikelspektrum macht die europa- und weltweite Versorgung der Aftermarket-Kunden zu einer täglich Herausforderung hinsichtlich Effizienz, Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit, die derzeit bei für die Branche hervorragenden 95% liegt.

Das 44-Monate-Projekt für die zukunftssichere Neu-Organisation des Aftermarket-Geschäftes

Diese Performance ist das Ergebnis eines umfassenden Supply-Chain-Restrukturierungsprozesses, der sich von April 2007 bis Dezember 2010 erstreckte. Hierzu Hans Christian Siegert, Geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Schaab + Partner GmbH Logistikberatung, die von Mahle mit dem Großprojekt „Reorganisation der Supply Chain“ betraut worden war: „Wir haben im April 2007 mit den Arbeiten an diesem Projekt für Mahle Aftermarket begonnen, die letzten Umsetzungsarbeiten im zentralen Ersatzteillager in Schorndorf sind im Dezember 2010 abgeschlossen worden. Auslöser des Projekts war die seinerzeit unbefriedigende Marktversorgung mit unzureichen-dem Lieferservice, hohen Lagerbeständen sowie hohen Kosten für Lagerung und Transport.

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