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Durchflussmessung Seilkrananlage läuft fast geräuschlos und ist wartungsfrei

| Redakteur: Rebecca Vogt

Ott Hydromet bietet in seinem Sortiment eine neue Seilkrananlage für Durchflussmessungen nach dem Lotrechtenverfahren an. Die Anlage verfügt über eine leichtgängige Brems-Kupplungskombination der Winde, läuft fast geräuschlos und besteht aus wartungsfreien Komponenten.

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Die Seilkrananlage: Hier mit elektrischer Doppelwinde und tragbarem Steuergerät.
Die Seilkrananlage: Hier mit elektrischer Doppelwinde und tragbarem Steuergerät.
(Bild: Ott Hydromet)

„Die neue Seilkrananlage ist die konsequente Weiterentwicklung unserer bereits seit Jahrzehnten weltweit eingesetzten Anlage“, erklärt Hannes Tietz, Produktmanager bei Ott. „Bewährte Features sind geblieben. Die neue Seilkrananlage ist allerdings noch besser an die Anforderungen unserer Kunden angepasst – sowohl was Funktion als auch Stabilität angeht.“

Verbessertes Anlauf- und Drehzahlverhalten

Neu ist etwa die leichtgängige Brems-Kupplungskombination der Winde. Man könne jetzt fließender zwischen dem horizontalen Bewegen und dem Senken oder Heben der Laufkatze wechseln, berichtet Tietz. Das Ganze laufe dabei fast geräuschlos ab. Durch Frequenzumrichter-Technik arbeite der moderne Drehstrommotor bei elektrischen Winden energieeffizienter. Auch Anlauf- und Drehzahlverhalten habe man verbessert.

Keine Abschmierarbeiten oder Ölwechsel

Die Anlage ist für Spannweiten bis 160 m konzipiert. Sie ist gemäß den LAWA-Empfehlungen „Sicherheit von Seilkrananlagen“ bauartgeprüft und gewährleistet laut Hersteller einen sicheren und reibungslosen Betrieb. Alle Komponenten der Anlage sind wartungsfrei. Zudem ist das Getriebe auf Lebenszeit geschmiert, sodass Abschmierarbeiten oder Ölwechsel nicht mehr notwendig sind. Sicherheitsanforderungen werden unter anderem durch einen Not-Aus-Schalter des Steuergeräts sowie einen Überlastschutz erfüllt.

Das Messgerät, hier ein Schwimmflügel, hängt am Hubseil und wird von der Laufkatze zur jeweiligen Lotrechten transportiert.
Das Messgerät, hier ein Schwimmflügel, hängt am Hubseil und wird von der Laufkatze zur jeweiligen Lotrechten transportiert.
(Bild: Ott Hydromet)

Gasfederspannung für größere Messquerschnitte

Weil keine Messstelle wie die andere ist, ist die Anlage in fünf Ausführungen lieferbar. Bei größeren Messquerschnitten werden Trag- und Katzfahrseil über eine Gasfederspannung gespannt. Sie kompensiert Temperatureinflüsse und verhindert damit das Durchhängen bei Hitze und zu starke Stützenbelastung bei Kälte. Für Spannweiten bis 20 m hingegen genügt die Spannschlossspannung.

Für längjährigen Einsatz gedacht

Alle Seile sind für den langjährigen Einsatz ausgelegt. Die sogenannte Laufkatze, die das Messgerät entlang des Tragseils transportiert, ist in Einarmtechnik konstruiert. Sie braucht dadurch nur ein Laufrad und fährt laut Hersteller auch nach Jahren noch ruhig und gleichmäßig. Wahlweise können Katzfahr- und Hubseil mechanisch oder elektrisch angetrieben werden. Dabei sind die Winden jeweils rechts- oder linksseitig bedienbar und für horizontalen oder vertikalen Seilaustritt lieferbar.

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