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Routenzugsysteme So wichtig sind Routenzüge für die Branche

Redakteur: Sebastian Hofmann

Der Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik an der TU München hat eine Studie zum Einsatz von Routenzugsystemen durchgeführt. Konkret ging es unter anderem um den derzeit üblichen Automatisierungsgrad der Flurförderzeuge.

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Routenzugsysteme werden branchenübergreifend eingesetzt. Wissenschaftler der TU München haben die Fahrzeuge in ihrer neuen Studie unter die Lupe genommen.
Routenzugsysteme werden branchenübergreifend eingesetzt. Wissenschaftler der TU München haben die Fahrzeuge in ihrer neuen Studie unter die Lupe genommen.
(Bild: Still, via Wikimedia Commons / BY-SA 3.0)

Eine aktuelle Studie des Lehrstuhls Fördertechnik, Materialfluss und Logistik von der Technischen Universität München beschäftigt sich mit dem Einsatz von Routenzugsystemen. Konkret wollten die Forscher herausfinden, welche Ausprägungen heutige Systeme aufweisen, welchen Automatisierungsgrad sie haben und welche Funktionen sie erfüllen müssen.

Das sind die Ergebnisse der Studie

Die Untersuchungen beweisen: Der Trend zum branchenübergreifenden Einsatz von Routenzügen hält an. „Dabei sind die Einsatzszenarien und die Ausgestaltung der Systeme vielfältig“, heißt es von den Wissenschaftlern. „Trotz einiger Pilotprojekte zur Automatisierung von Routenzügen ist der derzeitige Automatisierungsgrad darüber hinaus gering.“ Lediglich zur Bereitstellung des Materials und zur Beladung der Züge würden automatisierte Lösungen eingesetzt.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Studie.

Mehrheitlich sind sich die 241 Teilnehmer der Studie einig, dass Routenzüge auch in Zukunft zur Versorgung von Produktionsstraßen eingesetzt werden. „Spannend wird hierbei vor allem die Entwicklung der Steuerungsalgorithmen durch die zunehmende digitale Vernetzung“, erklären die Forscher. Derzeit gebe es jedoch nur wenige Szenarien, in denen Routenzüge an die Flexibilität von menschlichen Mitarbeitern herankämen.

Weitere Informationen:http://www.fml.mw.tum.de/fml/

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