Arbeitssicherheit Totmannschalter retten Leben bei der Solo-Arbeit

Quelle: Almas Industries 3 min Lesedauer

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Almas Industries erklärt uns hier, warum sogenannte Totmannschalter in ein ganzheitliches Sicherheitskonzept eingebunden werden sollten ...

Dieser Mitarbeiter einer Firma gehört zur Spezies der Alleinarbeiter. Manchmal kann es entspannend sein, quasi sein eigener Herr zu sein, doch was ist, wenn ein Notfall vorliegt. Dann retten etwa Totmannschalter von Almas Industries (hier am Gürtel befestigt) Leben ...(Bild:  Almas Industries)
Dieser Mitarbeiter einer Firma gehört zur Spezies der Alleinarbeiter. Manchmal kann es entspannend sein, quasi sein eigener Herr zu sein, doch was ist, wenn ein Notfall vorliegt. Dann retten etwa Totmannschalter von Almas Industries (hier am Gürtel befestigt) Leben ...
(Bild: Almas Industries)

Gefährdungsbeurteilungen, Erste-Hilfe-Konzepte, Brandschutzmaßnahmen und klare Sicherheitsprozesse gehören heute in zahlreichen Betrieben zum Standard, wie Almas Industries registriert. Dennoch bleibe ein Bereich häufig besonders herausfordernd! Gemeint ist die Absicherung von Mitarbeitern, die zeitweise oder regelmäßig völlig allein arbeiten. Fachlich spricht man von Alleinarbeit, wenn eine Person außerhalb der Sicht- und Rufweite anderer Personen arbeitet. Die DGUV-Regel 112-139 beschreibt gefährliche Alleinarbeit als Tätigkeiten, bei denen eine erhöhte oder kritische Gefährdung durch das Arbeitsverfahren, die Art der Tätigkeit, verwendete Stoffe oder die Arbeitsumgebung entstehen kann. Alleinarbeit komme aber nicht nur in offensichtlichen Hochrisikobereichen vor. Denn auch bei Routineaufgaben lauern Gefahren, wenn etwa Beschäftigte außerhalb der Sicht- und Rufweite anderer Personen arbeiten- Kommt es dann zu einem Notfall, kann die Zeit bis zur Alarmierung der richtigen Hilfe entscheidend sein. Professioneller Alleinarbeiterschutz ist deshalb von hoher Bedeutung, wie Almas betont.

Unternehmen sollten Risikomöglichkeiten abchecken

Zwar, ist laut Regel nicht automatisch jede Alleinarbeit gefährlich, doch die Unternehmen müssen dennoch prüfen, wo bei alltäglichen Jobs gegebenenfalls Sicherheitsrisiken vorhanden sind. Dazu gehören etwa Wartungsarbeiten an technischen Anlagen, Tätigkeiten in Kühlbereichen, Arbeiten auf Betriebshöfen, Kontrollgänge oder mobile Einsätze diverser Art. In vielen Betrieben würden solche Situationen organisatorisch abgesichert – beispielsweise durch regelmäßige Kontrollanrufe, feste Meldeintervalle oder Absprachen mit Kollegen. Das seien zwar wichtige Maßnahmen, aber problematisch werde es dann, wenn die allein arbeitenden Beschäftigten nach einem Sturz, einem medizinischen Notfall oder einer anderen Gefahrensituation nicht mehr in der Lage sind, selbst Hilfe zu rufen. In solchen Fällen kann ein Totmannschalter Leben retten, wie Almans anmerkt.

Fachlich werden diese Systeme als Personen-Notsignal-Anlagen (PNA) bezeichnet, wie die Experten aus Mannheim erklären. Sie werden von der betreffenden Person also mitgeführt und ermöglichen im Ernstfall die schnelle Auslösung eines Alarms. Je nach Ausführung können Alarme aktiv oder automatisch ausgelöst werden – etwa wenn Bewegungslosigkeit erkannt wird oder definierte Reaktionen ausbleiben. Im Notfall übermitteln die PNA den Standort der betroffenen Person und sorgen auch für definierte Alarmketten, damit schnell die richtigen Ansprechpartner informiert und wichtige Maßnahmen eingeleitet werden können. Doch man sollte auch wissen, wie man Totmannschalter sinnvoll in das Arbeitsschutzkonzept einbindet.

Almas-PNA sind für verschiedene Zwecke gedacht

Totmannschalter sollten laut Almas aber nicht als isolierte Einzelmaßnahme betrachtet werden. Sie ersetzen nämlich weder die Gefährdungsbeurteilung noch andere notwendige Schutzmaßnahmen, sondern ergänzen diese als wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzepts. Je nach Einsatzbereich kommen deshalb unterschiedliche PNA zum Einsatz. Das Spektrum reicht vom am Gürtel getragenen Safeclip über Systeme für das Handgelenk, wie die Safewatch, bis hin zu kompakten Systemen wie Safedot, um mal bei den Produkten von Almas zu bleiben. Für besondere Anforderungen stehen zudem entsprechend zertifizierte PNA wie Safetouch Ex mit erweiterten Sicherheitsfunktionen zur Verfügung, wie es weiter heißt.

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