Intelligent Document Processing
Vollautomatisierte Lieferkette trifft auf manuelle Dokumentenverarbeitung

Von Lisa Hahn * 4 min Lesedauer

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Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Eingangsrechnungen lösen oft nachgelagerte Prozesse aus. Dennoch bleibt in der Regel die Prüfung und Zuordnung Handwerk. Gängige Intelligent-Document-Processing-(IDP-)Systeme extrahieren zwar Felder, verstehen jedoch keine Zusammenhänge. Branchenspezialisierte Dokumentenverarbeitung mit echter Validierung schließt diese Lücke.

Kombiniert mit EDI lassen sich per Intelligent Document Processing (IDP) Datenprozesse durchgängig abbilden. Die letzte manuelle Meile der digitalen Lieferkette ist somit beherrschbar.(Bild: ©  Taufik - stock.adobe.com)
Kombiniert mit EDI lassen sich per Intelligent Document Processing (IDP) Datenprozesse durchgängig abbilden. Die letzte manuelle Meile der digitalen Lieferkette ist somit beherrschbar.
(Bild: © Taufik - stock.adobe.com)

Dokumente sind in der Lieferkette oft Auslöser für nachgelagerte Prozesse: Eine Auftragsbestätigung gibt die Produktion frei. Ein Lieferschein triggert die Wareneingangsbuchung. Eine Rechnung setzt den Zahlungslauf in Gang. Wer Dokumente langsam oder fehlerhaft verarbeitet, verliert Geschwindigkeit, bevor die Prozesse begonnen haben. Verzögerte Freigaben bremsen Durchlaufzeiten, fehlerhafte Zuordnungen erzeugen Fehlerkosten und manuelle Korrekturen binden Kapazitäten, die an anderer Stelle fehlen.

In den meisten Unternehmen besteht eine Parallelwelt zur offiziellen Automatisierungsstrategie: die Ausnahmen. Hier liegen Dokumente, die das System nicht eindeutig zuordnen konnte – etwa aufgrund von Positionen, die fehlerhaft extrahiert wurden, oder Liefermengen, die nicht mit den Stammdaten übereinstimmen. Jedes dieser Dokumente landet beim Sachbearbeiter, dem Human-in-the-Loop.