Load Carrier Management System Utz automatisiert Palettenmanagement mit Software von Logistibude
Anbieter zum Thema
Das Schüttorfer Werk der Kunststoffverarbeitung Georg Utz GmbH bewegt jährlich ein riesiges Sendungsvolumen. Bis Ende 2025 zog das jedoch einen enormen administrativen Rattenschwanz nach sich: den Abgleich von Palettenkonten per E-Mail, Telefon und Papier.
Mit der Einführung des Load Carrier Management Systems (LCMS) des Dortmunder Tech-Unternehmens Logistikbude konnte Utz den wöchentlichen Arbeitsaufwand für den Kontenabgleich um über 20 Stunden reduzieren. Gleichzeitig sank die Schwundquote praktisch auf null: Musste das Werk früher ein- bis zweimal im Monat eine komplette Lkw-Ladung mit knapp 500 neuen Europaletten nachbestellen, ist der Nachkauf heute hinfällig.
Ein Fall, der deutlich macht, welches Potenzial in der Digitalisierung eines Prozesses steckt, der vermeintlich nur nebenher läuft. Schätzungsweise zehn Milliarden Paletten, Behälter und Gestelle kommen in globalen Lieferketten zum Einsatz, um Waren von A nach B zu bewegen. Diese stellen erhebliches gebundenes Kapital dar und verursachen bei Verlust oder ineffizienter Verwaltung immense Kosten. Als führender Hersteller von maßgeschneiderten Mehrweg-Transportverpackungen – von Behältern über Trays bis hin zu Paletten – ist auch das Schweizer Familienunternehmen Utz auf Ladungsträger angewiesen: Mehrere hundert Paletten verlassen allein das Werk im niedersächsischen Schüttorf im Schnitt jeden Tag. Die Hauptabnehmer stammen aus den Segmenten Logistikdienstleistung und Automotive, gefolgt von Industrie und Handel.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen