Drei Wochen Puffer – und dann?
Warum Lieferkettenresilienz für den Einkauf zur Rechenaufgabe wird

Von René Petri * 7 min Lesedauer

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Die Frage klingt simpel: Wie lange kann ein Unternehmen den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten, wenn morgen ein zentraler Lieferant ausfällt? Die Antwort fällt ernüchternd aus ...

Rechenaufgabe: Langwierige Einkaufsprozesse können bei der Einführung schnell fortschreitender Technologien zum Engpass werden.(Bild: ©  Aliaksandr Barouski - stock.adobe.com)
Rechenaufgabe: Langwierige Einkaufsprozesse können bei der Einführung schnell fortschreitender Technologien zum Engpass werden.
(Bild: © Aliaksandr Barouski - stock.adobe.com)

Laut dem Global Supply Chain Resilience Outlook von Proxima könnte gut die Hälfte der befragten Großunternehmen eine schwere Störung nicht länger als drei Wochen ohne Umsatzeinbußen oder Beeinträchtigungen bei der Versorgung ihrer Kunden bewältigen. 14 Prozent kämen sogar nur ein bis zwei Wochen weit. Lediglich 13 Prozent der befragten Unternehmen könnten ihren Betrieb länger als drei Monate ohne Einschränkungen fortführen.

Für den Report wurden 515 CEOs global tätiger Unternehmen mit einem Jahresumsatz von jeweils mehr als 500 Millionen US-Dollar in Deutschland, Großbritannien, den USA, Australien und Singapur befragt. Untersucht wurde, wie Führungskräfte die Widerstandsfähigkeit ihrer Supply Chains einschätzen, welche Risiken sie sehen und welchen Preis sie für mehr Resilienz zu zahlen bereit wären.