Logistikzentrum

240 Mio. Euro Auftrag für Witron

| Redakteur: Gary Huck

Die Intralogistik des Distributionszentrums bei Stockholm basiert auf dem Hybrid-Model von Witron.
Die Intralogistik des Distributionszentrums bei Stockholm basiert auf dem Hybrid-Model von Witron. (Bild: Witron)

Witron hat den größten Einzelauftrag seiner Firmengeschichte verzeichnet. Das Unternehmen soll ein Distributionszentrum in Skandinavien einrichten.

Der Systemintegrator Witron soll bis Ende 2023 ein 100.000 m² großes Logistikzentrum für den Lebensmittelhersteller Axfood in der Nähe von Stockholm in Betrieb nehmen. Das Parksteiner Unternehmen kümmert sich bei dem Projekt um die gesamte Intralogistik. Der Auftragswert beläuft sich auf 240 Mio. Euro und ist damit das größte Logistikprojekt in der Firmengeschichte. Die Anlage ist für die Temperaturzone zwischen 25 und -26 °C geplant und kann laut Witron etwa 1,6 Mio. Pickeinheiten pro Tag realisieren. „Die von Witron konzipierte Omnichannel-Lösung ermöglicht uns eine flexible, effiziente und nachhaltige Logistikkette – sowohl für die filialgerechte Versorgung unserer Shops als auch für das schnell wachsende Onlinegeschäft mit Lebensmitteln“, sagt Klas Balkow, Präsident und CEO von Axfood, zu dem Projekt.

Der Systemintegrator wird nach eigenen Angaben im Distributionszentrum mehr als 700.000 Lagerplätze und über 200 Regalbediengeräte installieren. Die gesamte Fördertechnik soll etwa 30 km lang werden. Die Steuerung der Anlage übernimmt ein Warehouse-Management-System, das über eine offene Schnittstelle mit den Lieferantensystemen, Tourenplanungssystemen und Abverkaufssystemen der Kunden verbunden ist.

Digitaler Zwilling für einfacheren Betrieb

Ein Digitaler Zwilling des Lagers und ein intelligenter Leitstand soll das Logistikpersonal beim Betrieb des Distributionszentrums unterstützen. Eine weitere wichtige Komponente des Projekts ist der automatisierte Warenausgangspuffer. Darüber werden die Versandeinheiten nach Touren sowie Filialen sortiert und auf die Lkw verteilt. Durch die dynamische Lagerung können Kommissionierung und Verladung zeitweise unabhängig voneinander durchgeführt werden.

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Die Einrichtung basiert auf dem Hybrid-Model von Witron und soll alle Kanäle adäquat bedienen. „So entsteht ein multifunktioneller Logistikknoten, aus welchem mit derselben Technologie, mit den gleichen Arbeitskräften, mit dem gleichen Fuhrpark sowohl das Filialgeschäft als auch das Onlinegeschäft abgewickelt wird“, erklärt Jack Kuypers, Vice President für die Vertriebsregion North West Europe bei Witron.

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