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Fachpack 2009 APS zeigt automatisches Verpackungssystem und schützende Beutel

| Redakteur: Claudia Otto

In Zusammenarbeit mit der Schweizer Robotec Solutions AG zeigt Automated Packaging Systems (APS) auf der Fachpack 2009 in Nürnberg ein automatisches Verpackungssystem mit integrierter Qualitätskontrolle, wie das Unternehmen mit Sitz in Braunschweig verkündet.

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Kompakte Anlage für kleine Produkte sorgt für Produktzuführung, Qualitätskontrolle, Kennzeichnung und Verpackung. Bild: Robotec
Kompakte Anlage für kleine Produkte sorgt für Produktzuführung, Qualitätskontrolle, Kennzeichnung und Verpackung. Bild: Robotec
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Zuführgerät FeederMate ist dabei mit einer Verpackungsmaschine Autobag AB 180 OneStep kombiniert. Der Fanuc Knickarmroboter dient der Zuführung und Positionierung des Verpackungsproduktes. Eine im System integrierte Visionkamera übernimmt dabei die Qualitätskontrolle, heißt es.

Nach der Prüfung des Produktes und Beifügung eines Packzettels erfolgt die automatische Verpackung und Beutelbedruckung per Verpackungsmaschine AB 180 OneStep. Die Kombination beider Maschinen biete einen Mehrwert durch ein innovatives Verpackungssystem mit flexiblem Teilehandling.

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Mehrschichtige Beutel schützen vor elektrostatischer Entladung

Darüber hinaus stellt das Unternehmen aktuelle Innovationen beim Beutelmaterial vor. Dazu gehören Beutel, die verpackte Produkte wie zum Beispiel elektronische Bauteile zuverlässig gegen elektrostatische Entladungen schützen.

Die mehrschichtigen ESD (Electro Static Discharge)-Beutel sind den Angaben zufolge selbst nur sehr gering elektrostatisch aufladbar und mit einer hochleitfähigen Schicht versehen, die wie ein Faradayscher Käfig die schädlichen elektrische Spannungen ableitet. Die Beutel besitzen darüber hinaus eine hohe Sperrwirkung gegen Luftfeuchtigkeit, so der Hersteller.

Beutel mit Steril-Barriere-System für medizinische Kleinprodukte

Für die Verpackung medizinischer Produkte präsentiert APS einen Beutel mit Steril-Barriere-System (SBS). Der Beutel wird insbesondere für die maschinengestützte Verpackung medizinischer Kleinprodukte angeboten.

Er soll künftig den Sektor der bisher wenig beachteten Verpackungsumfänge bis zu 80 Beutel pro Minute bedienen und die dort praktizierte kostenintensive Handverpackung ablösen. Die Eigenschaften des Beutels erlauben die Sterilisation des verpackten Produktes mittels Gas, Formaldehyd oder Strahlung, heißt es.

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