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Fahrerlose Transportfahrzeuge Auch instabile Lasten automatisiert stapeln

Erstmals setzt EK Automation bei seinen fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) 3D-Kameras in Verbindung mit einer innovativen Software zur Bildauswertung ein. So sollen auch instabile Lasten präzise und sicher gestapelt werden können.

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Im Praxistest mit den Transportrobotern konnten Fehlerquote und Transportschäden im Vergleich zu manuell bedienten Staplern gesenkt werden.
Im Praxistest mit den Transportrobotern konnten Fehlerquote und Transportschäden im Vergleich zu manuell bedienten Staplern gesenkt werden.
(Bild: E&K Automation)

Bei allem technischen Fortschritt: Das automatisierte Stapeln nicht formstabiler Güter ist eine Herausforderung. Auf Paletten gestapelte Produkte wie PET-Flaschen oder Kanister erschweren die Automatisierung von Intralogistikprozessen. EK Automation hat zum Handling dieser „Problemprodukte“ jetzt bei einem Kunden erstmals erfolgreich 3D-Kameras zusammen mit einer Bildauswertungssoftware zum Einsatz gebracht.

Signifikant geringere Fehlerquote

Dabei erfasst eine am autonomen Transportroboter (ATR) angebrachte Tiefenkamera die zu transportierende Last. Die Kamera nimmt die Entfernung jedes einzelnen Bildpunkts auf. Die Daten werden in einer Punktewolke erfasst und von einer eigenentwickelten Software in Echtzeit ausgewertet. So könne das FTF die genaue Art und Position der Beförderungsgüter und der Paletten erkennen. Der Roboter könne sogar unterscheiden, ob es sich bei der identifizierten Oberkante der Last beispielsweise um Packfolie oder aber die Last selbst handelt. Auf diese Weise sei der eingesetzte Transportroboter in der Lage, auch instabile Güter von uneinheitlicher Höhe sicher aufzunehmen und zu transportieren.

In einem Gemeinschaftsprojekt mit einem Kunden erprobte EK Automation nach eigenen Angaben erfolgreich das Zusammenwirken von 3D-Kameras und innovativer Software. Die Anforderung des Unternehmens sei die prozesssichere Beförderung leerer PET-Behälter durch autonome Transportfahrzeuge gewesen. Dabei sollte sichergestellt werden, dass die instabilen Lasten sowohl ge- als auch entstapelt werden können, ohne diese zu beschädigen. Die erzielten Projektergebnisse wären in Anbetracht der Komplexität der Aufgabe „wegweisend und beeindruckend“ gewesen, heißt es.

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