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Klimaneutrale Logistik Audi setzt in der Logistik zwei LNG-Lkw ein

Redakteur: Katharina Juschkat

Der Automobilhersteller Audi will nachhaltiger werden und setzt deshalb an seinem Standort in Neckarsulm für die Logistik zwei Lkw mit Flüssigerdgas ein.

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Mit Flüssigerdgas-Lkw will Audi seine Umweltbilanz aufbessern.
Mit Flüssigerdgas-Lkw will Audi seine Umweltbilanz aufbessern.
(Bild: Audi AG)

Am Audi-Standort in Neckarsulm kommen jetzt zwei Lkw zum Einsatz, die mit Flüssigerdgas, oder kurz LNG („Liquefied Natural Gas“), betrieben werden. Damit will der Automobilhersteller klimaneutraler werden.

Der LNG-Antrieb eignet sich vor allem für mittellange Strecken und im Fernverkehr, wenn andere alternative Antriebe über zu wenig Reichweite verfügen oder Infrastruktur fehlt. Die zwei Lkw werden in der Logistik vor Ort eingesetzt. Sie ersetzen Dieselfahrzeuge und sollen damit, so Audi, bis zu 20 Prozent CO2 und etwa 85 Prozent Stickoxide gegenüber herkömmlicher Diesel-Lkw einsparen. Die zwei Lkw beliefern den Standort ab sofort mit Teilen für die Modelle Audi A6 und A7. Ein weiterer soll bis Ende des Jahres folgen. „In der Logistik werden LKW-Transporte immer eine Rolle spielen, die Frage ist nur, wie grün wir diese gestalten“, so Transportplaner Alexander Graefe.

Klimaneutral bis 2025

Am Audi-Standort in Brüssel sind LNG-Lkw seit 2018 im Einsatz. In Neckarsulm fahren seit 2016 bis zu drei Lkw im Nahverkehr, die mit CNG (Compressed Natural Gas) betrieben werden, und ein E-Lkw.

Hintergrund ist das Audi-Programm „Mission: Zero“, mit dem der Konzern bis 2025 bilanziell CO2-neutrale Produktionsstandorte erreichen will.

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