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Binnenschifffahrt Bamberg feiert 50 Jahre Bayernhafen

Am Sonntag, den 16. September 2012 lädt der Bayernhafen Bamberg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Fest auf das Hafengelände ein. Das Fest zum 50-jährigen Jubiläum steht unter dem Motto „Hafen live erleben“ und bietet bei zahlreichen Betriebsbesichtigungen der Hafenfirmen einen Blick hinter die Kulissen.

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Trafen sich zum 50-jährigen Jubiläum (v.l.): Bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, Staatssekretärin Melanie Huml, Finanzminister Dr. Markus Söder und Heribert Trunk, Präsident der IHK Oberfranken.
Trafen sich zum 50-jährigen Jubiläum (v.l.): Bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann, Staatssekretärin Melanie Huml, Finanzminister Dr. Markus Söder und Heribert Trunk, Präsident der IHK Oberfranken.
(Bild: Bayernhafen)

1960 begann der Bau des Main-Donau-Kanals, bereits zwei Jahre später, am 25. September 1962, ging der Hafen in Bamberg an den Start. So feiert der Bayernhafen Bamberg, die Verkehrsdrehscheibe Oberfrankens, im laufenden Jahr seinen 50-sten. Zum Festakt auf dem Gelände der Landesgartenschau, gleich gegenüber des Bayernhafen Bamberg, empfing Gastgeber Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen-Gruppe, Gäste aus Wirtschaft und Politik.

Oberfranken und Bayernhafen profitieren voneinander

Das Grußwort sprach Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder als Vertreter für den Freistaat Bayern, der alleiniger Gesellschafter der Bayernhafen GmbH & Co. KG ist. Die Journalistin Ursula Heller moderierte die Diskussionsrunde mit Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Landrat Dr. Günther Denzler, dem Präsidenten der IHK Oberfranken Heribert Trunk, Hans-Peter Göttler, Leiter der Verkehrsabteilung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sowie Joachim Zimmermann, der auch Präsidiumsmitglied im Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. ist. Das Thema der Podiumsdiskussion: „Von Hinterland und Spitzenplatz. Profitiert der ländliche Raum von der Logistik?“

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Konsens der Runde: Die wirtschaftliche Prosperität Oberfrankens und die Erfolgsgeschichte des Bayernhafen Bamberg, der zur Bayernhafen-Gruppe gehört, bedingen sich gegenseitig. Oberfranken profitiert vom Bayernhafen Bamberg, und die trimodale Verkehrsdrehscheibe Bayernhafen Bamberg profitiert von der Wirtschaftskraft der Region.

Bayernhafen will werthaltige Güter in den Blickpunkt rücken

„Bamberg wie die anderen Standorte der Bayernhafen-Gruppe sind hochleistungsfähige Drehscheiben, die wir überregional verknüpfen“, sagt Bayernhafen-Geschäftsführer Joachim Zimmermann: „Da entstehen Bündelungseffekte, von denen alle profitieren: die verladende Wirtschaft, die Hafenansiedler, Städte und Kommunen. Wir verfolgen nachhaltig das Ziel weg von der reinen Tonnage-Betrachtung hin zur Wertigkeit der Güter."

Ein Beispiel sind die Zapf-Fertiggaragen, die seit 2011 per Binnenschiff vom Bayernhafen Bamberg zu Zapf-Kunden nach Österreich geliefert werden. Als Standort-Architekt ist der Bayernhafen innovativ unterwegs: So bleibt man seinem angestammten Partnern treu und gewinnen neue Partner hinzu. Eine unserer Erfolgsgeschichten ist der kombinierte Verkehr: Unsere KV-Terminals in Bamberg, Nürnberg, Regensburg und Aschaffenburg werden hervorragend angenommen und verzeichnen steiles Wachstum. 40 % der Terminalkapazitäten in Bayern sind in den Bayernhafen-Standorten. Ein weiteres Beispiel sind die Flusskreuzfahrten. Kurz: Wir erkennen Chancen und nutzen sie.“

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