Automatisierung Bei Würth hat „Kollege Roboter“ über 1 Million Behälter kommissioniert

Meilenstein für Würth Industrie Service: Anfang August wurde beim C-Teile-Anbieter und Kanban-Spezialisten im baden-württembergischen Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) der millionste Behälter kommissioniert – von „Roboterhand“.

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Bei Würth Industrie Service leisten die Kollegen aus Stahl Großes: Der einmillionste Behälter wurden kürzlich von Roboterhand kommissioniert – ein Meilenstein für den C-Teile-Spezialisten.
Bei Würth Industrie Service leisten die Kollegen aus Stahl Großes: Der einmillionste Behälter wurden kürzlich von Roboterhand kommissioniert – ein Meilenstein für den C-Teile-Spezialisten.
(Bild: Würth Industrie Service)

Auch Würth Industrie Service setzt Roboter ein, um seine Prozesse zu automatisieren und den Arbeitsalltag für die Mitarbeitenden zu erleichtern; erste Versuche wurden schon 2009 gestartet. Seit 2016 greift das Unternehmen auf insgesamt acht Roboter im modernsten Logistikzentrum für Industriebelieferungen in Europa am Standort Bad Mergentheim zurück. 2017 gingen die Robots an verschiedensten Stationen in den Regelbetrieb, um die Kolleginnen und Kollegen in der Logistik bei körperlich belastenden Tätigkeiten oder stupiden Routineaufgaben zu unterstützen.

Deutliche Entlastung erreicht

Am Kommissionierplatz beispielsweise entnehmen die stählernen Gesellen die gewünschte Auftragsmenge vom Lagerplatz und verbringen diese in ein Transportgebinde. Sie können aber auch ganze Behälter von einer Palette kommissionieren, etikettieren und in ein Transporttablar verbringen. Einzelne Behälter können so bis zu maximal 25 Kilogramm Gewicht enthalten. Hier wird deutlich, wie die Roboter den Menschen entlasten können: Bis zu 2.000 Positionen und 15 Tonnen Gewicht kommen so an einem „Roboter-Arbeitstag“ zusammen. Insgesamt konnten die zwei Kommissionierroboter bis zum August 2021 nunmehr 1 Million Behälter eigenständig bereitstellen.

Beim Palettieren hingegen macht der Roboter nichts anderes als versandfertige Behälter vom Förderband auf eine Palette zu setzen, die dann auf die Reise vom Logistikzentrum zum Kunden geht. Durch die standardisierten, an VDA-Norm angelehnten Behälter konnte dieser Prozess einfach erlernt und schnell von Robotern übernommen werden, heißt es von Seiten Würth. Bis zu 5.000 Kleinladungsträger (KLT-Behälter) und 35 Tonnen pro Tag schaffen die cleveren Maschinen. Bis zum Jahresende will Würth Industrie Service weitere drei Roboter im Logistikzentrum etabliert haben.

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