Onlinehandel Beumer-Taschensorter pusht Modehaus Calzedonia

Redakteur: Peter Königsreuther

Um den steigenden Anforderungen des E-Commerce-Fulfillments zu begegnen, setzt das italienische Modeunternehmen Calzedonia auf Taschensorter-Know-how der Beumer Group.

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Das italienische Modehaus Calzedonia agiert weltweit. Dem Umbruch im Versandhandel und den damit steigenden Anforderungen begegnet das Unternehmen jetzt mit einem flexiblen sowie zeitsparenden Taschensortersystem der Beumer Group.
Das italienische Modehaus Calzedonia agiert weltweit. Dem Umbruch im Versandhandel und den damit steigenden Anforderungen begegnet das Unternehmen jetzt mit einem flexiblen sowie zeitsparenden Taschensortersystem der Beumer Group.
(Bild: Beumer Group)

Genauer gesagt, nutzt Calzedonia einen Matrixsorter der Beumer Group, der für den Direktversand an Verbraucher und Filialen ausgelegt ist. Das sogenannte Pouch-System wurde in die bestehende Infrastruktur integriert, um diese zu erweitern, heißt es. Jede Tasche kann 7 Kilogramm Gewicht tragen. Der Durchsatz sei im Vergleich zu herkömmlichen Taschensortern um 25 Prozent höher und es benötige rund 30 Prozent weniger Grundfläche. Aufgrund dieser Tragfähigkeit kann Calzedonia vom Bikini bis zum Wintermantel alles sicher abfertigen.

Die Beumer Group, ein weltweit führender Anbieter automatisierter Materialflusssysteme, hat das neue Pouch-System bei der Calzedonia Group in Betrieb genommen. Damit kann das italienische Modeunternehmen das durch den boomenden E-Commerce steigende Versandaufkommen anpassen. Nicht zuletzt können die Italiener so auch auf die zu erwartende, entsprechend steigende Anzahl von Retouren sowie auf das wachsende Direct-to-Consumer-(D2C-)Geschäft reagieren. Die bisherige Servicequalität bleibt mindestens auf gleich gutem Niveau, betont man.

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Der Aufbau des Taschensortersystems

Das bei Calzedonia eingeführte Pouch-System besteht aus 12 Beladestationen, 23 Entladestationen und 36.000 Taschen. Damit erreiche es einen Durchsatz von 10.000 Taschen pro Stunde und Modul.

Magnetantriebe sichern den reibungslosen Materialfluss im Stauförderer. Es können 80-Grad-Steigungen und -Gefälle gemeistert werden – das spart eben Platz. Pneumatik fällt weg. Standardkomponenten und nur eine minimale Anzahl von Antrieben senken die Investitionskosten und den Energiebedarf, betont der Hersteller.

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