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Industrietore Butzbach konstruiert Glasfassade und Hangartor in einem

Redakteur: Gary Huck

Butzbach Industrietore hat sich einen Großauftrag von einem Textilunternehmen gesichert. Der Auftrag umfasst die Einrichtung eines Hallentores im Hangarbereich des Flughafens Billund in Dänemark.

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Mit 130 m Breite und 15 m Höhe soll die Konstruktion die größte ihrer Art sein.
Mit 130 m Breite und 15 m Höhe soll die Konstruktion die größte ihrer Art sein.
(Bild: Butzbach)

Die 113 m breite und 15 m hohe Konstruktion dient laut Butzbach nicht nur als Hangartor, sondern ist gleichzeitig auch die Fassade des Gebäudes des dänischen Textilunternehmens. „Dieser Auftrag ist für uns etwas ganz Besonderes, denn eine vollverglaste Torvariante in diesen Dimensionen ist einzigartig“, so Thilo Butzbach, Geschäftsführer bei Butzbach. Das Unternehmen habe sich wegen seiner langjährigen Erfahrung bei Planung und Konstruktion von Großtoranlagen durchgesetzt. Aktuell laufe die Detail- und Projektplanung und anschließend dann die Produktion. Nach eigenen Angaben benötigt der Torspezialist für die Montage der Anlage vor Ort lediglich elf Wochen. Das Projekt soll im Februar 2020 fertiggestellt werden. Das Auftragsvolumen liegt bei 2 Mio. Euro.

Über 850 realisierte Projekte im Hangarbereich

2018 hatte Butzbach Industrietore bereits ein ähnliches Projekt am Flughafen von Istanbul realisiert. Dort errichtete das Unternehmen zwei Großtore mit 150 m Länge und 21,5 m Breite, die auch noch unter extremen Windverhältnissen arbeiten würden. Der Auftrag am dänischen Flughafen Billund ist Teil der über 850 realisierten Projekte im Hangarbereich, heißt es vom Torspezialisten. Darunter fielen auch Spezialanfertigungen mit Rumpfanpassung zum Beispiel für den Airbus A 380 in München oder den Airbus Beluga XL im Airbus-Werk in Toulouse. „Die Großaufträge in den letzten Jahren zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Vertrauen unserer Kunden genießen“, sagt Butzbach.

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