Umwelt-Award „Captain Eco 2013“ geht an Behala

Der japanische Logistikdienstleister NYK (Nippon Yusen Kaisha), mit weltweit rund 55.000 Mitarbeitern eines der führenden Transport- und Logistikunternehmen, hat seinen Umweltpreis „Captain Eco 2013“ an die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (Behala) ausgereicht.

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Bei der Preisverleihung (v.l.): Torben Stecher, Peter Stäblein und Christoph Pauli.
Bei der Preisverleihung (v.l.): Torben Stecher, Peter Stäblein und Christoph Pauli.
(Bild: Behala)

Der Award wurde von den NYK-Umweltbeauftragten Torben Stecher und Christoph Pauli dem Behala-Geschäftsführer Peter Stäblein überreicht. „Die Behala, die einer der größten deutschen Binnenhafenbetreiber ist, bringt mit ihrer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmenspolitik Ökologie und Ökonomie erfolgreich in Einklang“, begründen die NYK-Umweltbeauftragten die Entscheidung. „Für NYK Line ist Behala zudem ein wichtiger Partner für die Leerdepotverwaltung im Berliner Raum, der ein wichtiger Markt für uns ist“, ergänzt Thorsten Kröger, General Manager Regional Marketing Center Germany & Central Europe bei NYK Line.

Umweltschutz genießt hohen Stellenwert im Unternehmen

„Über diese Auszeichnung freuen wir uns wirklich sehr“, sagt Peter Stäblein, Geschäftsführer der Behala. „Denn der Umweltschutz hat in unserem Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert. Mit unsere Photovoltaikanlage ebenso wie mit unserem Schwergutleichter und künftig mit unseren Elektrofahrzeugen leisten wir zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Stäblein. Die PV-Anlage betreibt Behala schon seit 2010. Zusammen mit der Berliner Energieagentur wurde sie mit einer Modulfläche von 888 m² auf dem Flachdach einer 4200 m² großen Lagerhalle errichtet. Pro Jahr erzeugt die Anlage rund 114 MW Strom und spart dadurch 74 t CO2 ein.

Sei dem Herbst 2013 beteiligt sich das Unternehmen an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt „Ganzheitliche elektromobile Transportkette des kombinierten Verkehrs“ (KV-E-Chain). Mit dem Forschungsprojekt wird erstmals eine vollelektrische Lieferkette im kombinierten Verkehr (KV) mit Vor- und Nachlauf auf der Straße demonstriert.

Elektro-Lkw bringt Container und Wechselbrücken emissionsfrei

Vom Sommer 2014 an befördert ein elektrisch angetriebener Behala-Lkw Container und Wechselbrücken innerhalb Berlins emissionsfrei. Zusätzlich hat das Unternehmen für Fahrten im Hafen beziehungsweise zwischen den verschiedenen Hafenstandorten drei kleine Elektrofahrzeuge sowie zwei Hybridfahrzeuge geordert.

Sehr schwere Stückgut- und Projektladung transportiert der Logistikdienstleister seit 2012 mit einem selbstentwickelten Schwergut-Ro-Ro-Leichter (Roll-on-Roll-off) umweltfreundlich auf dem Wasser statt auf der Straße. Mit seiner Länge von 64,5 m und 9,5 m Breite sowie einer Tragfähigkeit von etwa 1000 t hat das Schiff bereits 31 Turbinentransporte für Siemens durchgeführt. Das Invest für das neue Ro-Ro-Shuttle-Konzept betrug nach Unternehmensangaben etwa 10 Mio. Euro.

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