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RFID Chancen und Grenzen von UHF-Transpondern

Das European EPC Competence Center (EECC), ein Gemeinschaftsunternehmen von GS1 Germany, Deutsche Post DHL und Metro Group, untersucht in der weltweit umfangreichsten Studie „UHF Tag Performance Survey“ (UTPS) Chancen und Grenzen der Ultrahochfrequenz-(UHF-)Transponder, die in nahezu jeder Branche einsetzbar sind. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Internet der Dinge.

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Der „UHF Tag Performance Survey“ informiert jährlich über den Stand der Technik von RFID-Transpondern im UHF-Bereich.
Der „UHF Tag Performance Survey“ informiert jährlich über den Stand der Technik von RFID-Transpondern im UHF-Bereich.
(Bild: EECC)

Der Radiofrequenz-Identifikations-(RFID-)Markt ist in ständiger Bewegung, immer wieder gibt es neue Hersteller, neue Chips und neue Transponder. Der „UHF Tag Performance Survey (UTPS)“ ist ein seit 2007 jährlich erscheinendes Standardwerk des European EPC Competence Center (EECC), das den Stand der Technik bei Ultrahochfrequenz-Transpondern auf RFID-Basis dokumentiert und alle relevanten technischen Daten vergleichend im Blick behält.

Die Sensorik wird intelligent und preiswert

Vermessen wurden in diesem Jahr in über 9200 Testreihen 225 Transponder von 28 Herstellern. Außerdem umfassten die Tests auch 159 On-Metal-Tags von 16 Herstellern. Drei neue Chiptypen und fünf neue Hersteller von Transpondern sind 2017 angetreten. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Hersteller dem Trend zu immer intelligenteren Sensoren im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) folgen. Beispielsweise verfügen acht der passiven Transponder, die ohne eigene Energieversorgung auskommen, erstmals sogar über einen integrierten Temperatursensor.

Weil der Preis der Tags inzwischen im niedrigen Eurocent-Bereich angekommen ist und die Transponder mittlerweile sehr klein bauen und zudem wartungsfrei sind, können sie in Bereichen eingesetzt werden, die bisher nicht in der Breite mit dieser Sensorik auszustatten waren. Wie aus der Studie hervorgeht, gibt es heute für so gut wie jede Anwendung die passende Lösung – sowohl was die technische Eignung als auch den Preis angeht, egal ob auf Metall oder für die Pulk-Lesung.

Big Data schwer im Kommen

Wie Conrad von Bonin, CEO des EECC, konstatiert, erschließen sich heute neben den klassischen Nutzern in Industrie, Handel und Logistik vor allem Big-Data-getriebene Branchen die Auto-ID-Technologie RFID. „Für diese sind auch die sehr technischen Inhalte grafisch aufwendig und verständlich aufbereitet“, so von Bonin.

Weitere Informationen: https://www.mm-logistik.vogel.de/redirect/643395/aHR0cHM6Ly9lZWNjLmluZm8v/0ab4454b07828d3246ba9b0fca21f946290496f369b1b88c08f6c364/article/

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