SchwächelkursChinas Wirtschaft leidet an unerwarteten Schocks
Quelle: dpa
Chinas Wirtschaft muss nach den Worten von Regierungschef Li Keqiang gegen Schocks jenseits der Erwartungen ankämpfen. Was das bedeutet, erfahren Sie hier ...
Wirtschaftsschock! Chinas Regierungschef Li Keqiang gesteht öffentlich ein, dass es der Wirtschaft im Land alles andere als gut geht. Nun sind Chinas sechs wirtschaftsstärkste Provinzen gefordert, dagegen etwas zu tun. Hier einige Details.
(Bild: X. Inhua)
Die die chinesische Wirtschaft belastenden Schocks sollen sich demnach im zweiten Quartal ausgewirkt haben. Im zweiten Quartal hatte Chinas Wirtschaft nämlich nur um 0,4 Prozent zugelegt, obwohl die Regierung für das Gesamtjahr eigentlich 5,5 Prozent Wachstum anstrebte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in China in diesem Jahr nur noch mit 3,3 Prozent Wachstum. Jetzt ist der kritischste Augenblick für die wirtschaftliche Erholung, meint der Premier nach amtlichen Angaben von heute, nachdem er sich gestern bei einem Treffen mit Provinzführern in der südchinesischen Metropole Shenzhen unterhalten hat.
Chinas stärkste Provinzen sind gefordert
Der Umgang mit der Pandemie müsse deshalb wirksam mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung koordiniert werden, um eine effektive Covid-19-Eindämmung, eine wirtschaftliche Stabilität und eine sichere Entwicklung zu gewährleisten, mahnt der Politiker. Der Premier wies damit indirekt auf die Lockdowns und andere Beschränkungen durch die strikte Null-Covid-Strategie Chinas hin, die das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stark abbremsen.
Er rief die sechs stärksten Provinzen, die zusammen 45 Prozent der Wirtschaftsleistung stellten, dazu auf, das Wachstum proaktiv voranzutreiben. Sie sollen ein politisches Paket zur Stabilisierung der Wirtschaft effektiv umsetzen und ihr eigenes Potenzial entfalten, so die weitere Forderung. Auch sollten sie eine führende Rolle in puncto Schaffung und Bewahrung von Arbeitsplätzen übernehmen. Denn eine schleppende Nachfrage ist ein arges Hindernis für wirtschaftliche Aktivität, wie Li Keqiang anmerkte.
Chinas Wirtschaft geht es offenbar nicht gut
Der Aufruf des Premiers kann als öffentliches Eingeständnis dafür betrachtet werden, dass die chinesische Wirtschaft schwächelt. Wichtige Wirtschaftsdaten wie Industrieproduktion, Einzelhandelsumsätze und Anlageinvestitionen waren auch im Juli erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Um der Wirtschaft neuen Schwung zu geben, hatte Chinas Zentralbank auch schon überraschend bestimmte Zinssätze gesenkt.
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Stand vom 15.04.2021
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