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Nachhaltigkeit CO2-Sparuhr soll Europalette protegieren

Unter dem Leitspruch „Save the World“ betreibt die Gütegemeinschaft Paletten (GPAL) jetzt eine permanent fortlaufende CO2-Sparuhr. Sie zeigt aktuell, wie viel Kohlendioxid durch die Herstellung von EPAL-Europaletten in Deutschland seit August 2013 eingespart wurde.

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Die CO2-Sparuhr tickt seit dem 1. August 2013.
Die CO2-Sparuhr tickt seit dem 1. August 2013.
(Bild: GPAL)

Die ermittelte Ersparnis ergibt sich aus der Anzahl der allein in Deutschland hergestellten EPAL-Europaletten einerseits und der CO2 Aufnahme des verwendeten Holzes andererseits. Die Werte für die CO2-Aufnahme wurden mit dem Pallet Carbon Calculator von ECCM/Camco Group, Skogs Industrierna und timcon ermittelt. Durch die weltweite Produktion von EPAL-Europaletten ist die globale CO2-Ersparnis sogar mehr als doppelt so hoch, wie das GPAL angibt.

Die CO2-Spahruhr soll den CO2-Vorteil durch EPAL-Europaletten sichtbar machen.
Die CO2-Spahruhr soll den CO2-Vorteil durch EPAL-Europaletten sichtbar machen.
(Bild: GPAL)

Starttermin für die Zählung war der 1. August 2013. Zu diesem Stichtag begann die EPAL mit der eigenständigen und unabhängigen Organisation des offenen Europaletten-Tauschpools. Aus diesen Eckdaten ergibt sich ein stetig wachsender Wert, der die Kohlendioxid-Ersparnis durch EPAL-Europaletten deutscher Produktion in Echtzeit anzeigt.

Schuldenuhr als „Vorbild“

Berühmtes „Vorbild“ für die CO2-Sparuhr sei die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler, so GPAL. Diese zeigt allerdings einen vollständig negativen Fortlauf, während die GPAL-Uhr den ausschließlich positiven Effekt anzeigt, der durch die Verwendung von EPAL-Holzpaletten für unsere Umwelt resultiert. Damit stellt sich die CO2-Sparuhr als ein weiterer Baustein des ökologischen Selbstverständnisses der Gütegemeinschaft Paletten dar, so der Verein. „Durch die CO2-Uhr wollen wir weitere Aufklärungsarbeit zur ökologischen Bedeutung des nachhaltigen Werkstoffs Holz leisten“, so Leibrandt.

In Deutschland wurden seit August 2013 etwa 80 Mio. EPAL-Europaletten produziert. Dies hätte insgesamt mehr als 2 Mrd. kg CO2-Ersparnis ergeben, so der Verein.

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