Flurförderzeuge Crown baut mehr Stapler in Roding

Der US-amerikanische Flurförderzeug-Anbieter Crown, der erst im letzten Jahr seine neue Europazentrale in Feldkirchen bei München bezogen hatte, hat im Juli seine neue Produktionsanlage in Roding im Bayerischen Wald eröffnet.

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Architekt Thomas Eckert (l.) überreicht den symbolischen Schlüssel an Crown-Werksleiter Mads Andreasen.
Architekt Thomas Eckert (l.) überreicht den symbolischen Schlüssel an Crown-Werksleiter Mads Andreasen.
(Bild: Crown)

Auf knapp 12.000 m² entstanden eine moderne Produktionshalle und neue Büros. Mit dem Neubau erweitert der Staplerbauer seine Produktionskapazitäten; das nahe gelegene bestehende Werksgebäude wird weiterhin betrieben. Vom ebenfalls im letzten Jahr eröffneten Parts Center in Pliening im Osten von München aus wird die Ersatzteilversorgung für das gesamte EMEA-Gebiet abgewickelt. Das zusätzliche Werk in Roding ist damit die dritte größere Investition in Deutschland, mit der Crown nach eigenen Angaben „gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum in Europa“ geschaffen hat.

„Die neue Produktionsanlage in Roding ist ein Meilenstein in der Geschichte von Crown in Europa“, sagte Ken Dufford, Crown Vice President Europe. „Das Gebäude ist nicht nur architektonisch gelungen und nach modernen, produktionstechnischen Maßstäben funktional. Es vermittelt zudem ein Gefühl von High-Tech und zeigt, dass Crown weit in die Zukunft gedacht hat.“ Damit sei man auf weiteres Marktwachstum gut vorbereitet und in der Lage, die Marktposition von Crown in Europa nachhaltig auszubauen.

Hohe Ersatzteilverfügbarkeit bei niedriger Sortimentsbreite

Crown fertigt bereits seit 1986 in der Oberpfalz. Dort, wo ursprünglich mit der Herstellung von Handgabelhubwagen sowie der Komponentenfertigung begonnen wurde, werden heute zahlreiche Staplermodelle für die EMEA-Region und andere weltweite Märkte gefertigt – von Hubwagen über Niederhub-Kommissionierer bis hin zu Schubmaststaplern mit Hubhöhen von bis zu 13 m. Zu den Produkten aus Roding zählen unter vielen anderen die preisgekrönten Schubmaststapler der ESR-5200-Serie sowie die Kommissionierer der Serie GPC 3000, die im Mai 2014 zusammen mit der innovativen Kommissioniertechnik Quickpick Remote mit dem renommierten IFOY-Award ausgezeichnet wurden.

Die Produktion in Roding erfolgt unter Einsatz modernster Fertigungsverfahren, in die das Unternehmen kontinuierlich investiert. Das Crown-Konzept der vertikalen Integration sei dabei einmalig in der Branche, wie es vom US-Hersteller heißt. Die Mehrzahl der Baugruppen wird von Crown selbst entwickelt und hergestellt. Werksleiter Mads Andreasen erklärt: „Wir schaffen damit die Voraussetzungen für eine optimale Kontrolle über Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte sowie die Flexibilität, bis ins Detail auf kundenspezifische Anforderungen zu reagieren. Zudem ermöglicht die modulare Bauweise unserer Stapler eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit bei vergleichsweise niedriger Sortimentsbreite. Dass wir diese Bauteile selbst herstellen, versetzt uns in die Lage, qualitativ hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen.“

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