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Logistikzentrum DB Schenker eröffnet „Terminal der Zukunft“

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

DB Schenker Logistics eröffnet am 3. Juni in Finnland sein bisher modernstes und größtes Terminal. Der neue Standort nahe der Hauptstadt Helsinki steht mit einem Volumen von 57 Mio. Euro zudem für eine der größten Investitionen des Unternehmens weltweit.

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Das Konzept zu dem neuen Terminal wurde im Mai 2013 bekannt gegeben.
Das Konzept zu dem neuen Terminal wurde im Mai 2013 bekannt gegeben.
(Bild: Deutsche Bahn)

„Durch die Zusammenlegung von vier Standorten und die Vereinigung unserer Produkte aus den Bereichen Landverkehr, Luft- und Seefracht unter einem Dach werden Effizienz und Produktivität gesteigert und die Frachtgutströme zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern gebündelt“, sagt Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics. Die Anlage für 650 Mitarbeiter im Logistik-Gebiet Viinikkala hat eine Fläche von knapp 51.000 m². Auf 31.940 m² wurden die Terminals errichtet: eine beheizbare Halle auf einer Fläche von 28.630 m² und eine unbeheizte mit 3310 m².

Umweltschutz war ein zentraler Aspekt der Planung

„Der neue Standort hat gleich mehrere Vorteile: nahe am Flughafen, näher am Hafen als vorher und eine bessere Anbindung an das Straßennetz“, sagt Rausch weiter. Das Terminal verfügt über eine der größten Paket-Sortier-Anlagen von DB Schenker. 35.000 bis 40.000 Sendungen pro Tag werden darüber künftig abgewickelt. Der Umweltschutz als Teil der nachhaltigen Strategie DB2020 des DB-Konzerns war ein zentraler Aspekt beim Bau des Terminals. So wurden die TAPA-A-Anforderungen erfüllt (Transported Asset Protection Association) sowie die Standards des BREEAM-Systems (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) in den Bewertungsstufen „Gut” und „Sehr gut” eingehalten. Ein Beispiel der Einzelmaßnahmen für Umweltschutz: Eigens erzeugte Solarenergie dient dazu, die Batterien der Gabelstapler aufzufüllen. Außerdem werden die höchsten Sicherheitsstandards eingehalten: Ein Zweietagenkonzept sieht vor, dass Fußgänger und Pkw nicht auf der Ebene der Lkw unterwegs sein können.

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