Hoffnungsschimmer? Der quälende Materialmangel bessert sich leicht – aber nicht überall

Quelle: dpa

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Der herrschende Materialmangel in der Industrie lässt etwas nach, bestätigt jetzt eine Ifo-Umfrage. Doch nicht alle können das bestätigen.

Das Ifo-Institut hat die Industrie erneut danach gefragt, wie es mit dem Materialmangel aussieht. Demnach bessert sich die Lage in manchen Branchen. Andere, wie die Elektronik oder der Maschinenbau, leiden aber weiter. Hier ein kleiner Einblick in die Lage.
Das Ifo-Institut hat die Industrie erneut danach gefragt, wie es mit dem Materialmangel aussieht. Demnach bessert sich die Lage in manchen Branchen. Andere, wie die Elektronik oder der Maschinenbau, leiden aber weiter. Hier ein kleiner Einblick in die Lage.
(Bild: Chr. Kasiano)

Die Materialknappheit in der Industrie hat sich etwas entspannt, wie aus der aktuellen Ifo-Umfrage zu diesem Thema hervorgeht. Im August klagten noch 62 Prozent der befragten Industrieunternehmen über den Materialmangel. Im Juli waren es sogar noch 73 Prozent. Folglich hat das Phänomen in den letzten knapp vier Wochen um rund 11 Prozent an Wirkung verloren. Doch das Ifo-Institut warnt, dass von einer nachhaltigen Entspannung noch lange nicht die Rede sein kann. Der Rückgang sei immer noch zu klein, um einen deutlichen Impuls bei der Industrieproduktion auszulösen, damit die Konjunktur einen ausreichenden Push bekomme.

Bestehende Not im Maschinenbau und dem Elektroniksektor

Am deutlichsten war der Rückgang in der Lederindustrie und in der Möbelbranche, merkt das Institut an. Doch in den Schlüsselbranchen der deutschen Wirtschaft sind die Probleme dagegen weiterhin groß. Denn Unternehmen aus dem Maschinenbau berichteten zu 86 Prozent, dass sie nicht alle Materialien und Vorprodukte bekommen. In der Elektroindustrie leiden an diesem Problem rund 80 Prozent. Vor allem elektronische Bauteile fehlten, Stahl, Aluminium und Verpackungsmaterial, wie die Befragung offenbart.

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