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E-Commerce Deutsche Post bietet Nachverfolgung für internationale Warenbriefe

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Mit der neuen Zusatzleistung „Ländernachweis“ will die Deutsche Post den grenzüberschreitenden Transport von Warenbriefen mithilfe von RFID-Etiketten transparenter machen. Das Angebot ist dem Unternehmen zufolge speziell auf die Bedürfnisse von E-Commerce-Versendern zugeschnitten.

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Mithilfe von RFID-Etiketten in den Sendungen werden der grenzüberschreitende Transport und die Übergabe an die Zustellung des Ziellandes erfasst.
Mithilfe von RFID-Etiketten in den Sendungen werden der grenzüberschreitende Transport und die Übergabe an die Zustellung des Ziellandes erfasst.
(Bild: Deutsche Post)

E-Commerce boomt, nicht nur innerhalb Deutschlands. Der grenzüberschreitende Onlinehandel wächst sogar noch schneller als der inländische, so die Deutsche Post. Für Verkäufer, die aus Deutschland heraus Waren in andere Länder versenden, bietet das Unternehmen ab sofort eine Zusatzleistung: Mit dem „Ländernachweis“ macht es die Sendungsverfolgung von Warenbriefen über Ländergrenzen hinweg transparenter. Mithilfe von Funketiketten in den Sendungen werden der grenzüberschreitende Transport und die Übergabe an die Zustellung des Ziellandes erfasst. Versender und Empfänger haben die Möglichkeit, den Sendungsstatus online über das Sendungsverfolgungsportal der Deutschen Post abzufragen.

Die Etiketten können auf oder in der Sendung angebracht werden. Damit will die Deutsche Post insbesondere den Anforderungen von Geschäftskunden und Kleinversendern nachkommen: Während diese Kunden höherpreisige Waren bereits als „Einschreiben international“ versenden können, haben sie an den Versand von mittelgroßen und großen Waren mit geringerem Warenwert ins Ausland oftmals andere Anforderungen, so die Post. Nicht alles muss hier bis ins Detail nachvollziehbar sein und wesentliche Standorte reichen als Ortsbestimmung aus. Somit soll der Ländernachweis diese Lücke schließen und das E-Commerce-Portfolio von Deutsche Post DHL ergänzen.

Bisher für 16 Länder verfügbar

Gescannt wird der Brief im internationalen Postzentrum - dem Umschlagort, aus dem alle Briefe Deutschland verlassen - und im internationalen Postzentrum des Ziellandes. Je nach Destination wird der Brief auch noch einmal beim Zoll gescannt, so zum Beispiel in der Schweiz und den USA. Für 16 Länder ist der Ländernachweis bereits verfügbar, und zwar für die EU-Mitgliedstaaten Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien und Ungarn sowie die Schweiz und die USA. Weitere Länder sollen in Kürze folgen.

Die RFID-Etiketten für den Ländernachweis sind in 20er und 50er Sets zu 19,00 Euro beziehungsweise 45,00 Euro (inkl. Umsatzsteuer) ausschließlich in der E-Filiale im Internet erhältlich. Zusätzlich gibt es für Kunden mit größeren Sendungsmengen die Möglichkeit, beschreibbare Etiketten mit integriertem RFID-Tag zu kaufen. Diese können zur Adressierung genutzt werden und sollen sich so ideal in die Versandprozesse der Kunden einfügen.

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