Supply-Chain-Change

Diese 5 Trends charakterisieren die Zukunft der Zulieferkette

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3. Data Scientists werden Star-Ruhm ernten

Wer sein Automatisierunglevel heben will, braucht besser aufbereitete Daten als vorher, schickt der Spezialist zu diesem Trend voraus. Die Daten sind bekanntlich im Unternehmen vorhanden, nur verteilen sie sich im Normalfall in allen Abteilungen. Diese zu sammeln, zu sichten und so aufzubereiten, dass sie für die Automatisierung von Prozessen nutzbar sind, gilt als anspruchsvoll. Das Aufbrechen der einzelnen Datensilos werde aber immer wichtiger, um Supply Chains effizienter und störungsresistenter zu machen. So lassen sich automatisierte, datengetriebene Entscheidungen einmal mehr schneller umsetzen. Außerdem ermöglichen gut strukturierte und aufbereitete Daten in der Cloud die Konvergenz von Lösungen in nur einer Applikation. „Ein gutes Beispiel ist das Zusammenlegen von Supply-Chain-Planung und Supply-Chain-Execution. Vereinheitlichte Daten in einer ganzheitlichen Lösung, die abteilungsübergreifend genutzt wird, geben einen besseren Überblick über sämtliche Aktivitäten entlang der Supply Chain und vereinfachen das Automatisieren von Prozessen“, erklärt Werner. Die Data Scientists, die solche Projekte mit umsetzen, würden dann rasch zu den gefeierten Helden der Supply Chain.

4. Die Anwendungen machen den Nutzer zum Dreh- und Angelpunkt

„Wir werden nicht nur technologische Veränderungen erleben dürfen, sondern auch soziostrukturelle“, prognostiziert Werner. Denn die Generation der sogenannten Baby-Boomer geht nach und nach in den Ruhestand. Diese werden nun von den Millenials abgelöst, die ihre eigenen Vorstellungen haben, was Technologie leisten muss und wie sie am besten nutzbar ist, so Werner. Diese jungen Leute sind mit dem Internet, mit mobilen Technologien und auch mit Cloud-Diensten aufgewachsen und würden erwarten, dass diese im Berufsalltag auch bereit stehen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Nutzererfahrung, die neue Anforderungen an das UX-Design stellt. „Es werden sich Systeme durchsetzen, die über intuitive graphische Benutzeroberflächen verfügen, die mit Dashboards und Diagrammen einen schnellen Überblick über das Geschehen entlang der Supply Chain erlauben“, sagt der Experte. Die auf Tabellen basierenden Nutzerschnittstellen, die aus vielen Software-Tools bekannt sind und immer schon als wenig nutzerfreundlich galten, werden seiner Meinung nach verschwinden. „Applikationen, die weiter auf wenig ansprechende Nutzerführung setzen, werden es schwer haben, in die engere Auswahl zu kommen, wenn Legacy-Systeme durch neue Cloud-Dienste ersetzt werden“, präzisiert Werner.

5. Planung und Ausführung in einem Rutsch

Geschwindigkeit, so Werner weiter, wird ein zunehmend wichtiger Faktor in der Supply Chain. Die Automatisierung ist nur ein Teil der Gleichung und Cloud-Anwendungen sorgen für schnellere Prozesse im Supply-Chain-Management. Werner: „Einer der Gründe dafür ist die Möglichkeit, die bisher getrennten Bereiche Supply-Chain-Planning und Supply-Chain-Execution in einer Applikation zu harmonisieren.“ Mögliche Prozessbrüche und Zuständigkeitsgerangel gehörten damit der Vergangenheit an. Zudem arbeite eine Machine-Learning-basierte Anwendung, die Störungen prognostizieren kann, verlässlicher, wenn sie Planungsdaten aus derselben Applikation nutze. „Dieses Vorgehen wird die Effizienz von Lieferketten steigern und Mitarbeitern einen besseren Überblick verschaffen, weil beide Supply-Chain-Disziplinen in einer Anwendung kombiniert werde können. Das Resultat ist eine höhere Kundenzufriedenheit.“

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