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ERP-System Dr. Oetker setzt auf ERP-Software von Microsoft

| Redakteur: Robert Weber

Der Nahrungsmittelkonzern setzt als zweites strategisches ERP-System Microsoft Dynamics NAV ein. Das Ziel von Oetker: kleinere Landesgesellschaften mit optimaler IT-Struktur versorgen und gleichzeitig globale Prozesse und Standards definieren. Hilfe kommt von den Softwareexperten der Tectura AG.

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Die Creme des Jahres, „Paradies Creme Mandel“, wird zukünftig auch in Microsoft Dynamics NAV gemanagt. Bild: Dr. Oetker
Die Creme des Jahres, „Paradies Creme Mandel“, wird zukünftig auch in Microsoft Dynamics NAV gemanagt. Bild: Dr. Oetker
( Archiv: Vogel Business Media )

Bisher setzte das Bielefelder Familienunternehmen Dr. Oetker auf eine einheitliche ERP-Software für die ganze Firma. Das eingesetzte System ist aber für den Einsatz in größeren Konzerstrukturen ausgelegt. Für kleinere Gesellschaften ist es schlicht überdimensioniert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Deshalb entschied man sich in Ostwestfalen, die „Ein-Lösungsstrategie“ durch ein zweigleisiges Konzept zu ersetzen. Microsoft Dynamics NAV erhielt den Zuschlag der IT-Experten und wird als zusätzliche ERP-Software in kleineren Landesgesellschaften implementiert. Von Microsoft gab es den Tipp, sich bei dem NAV-Projekt an die Softwarefachleute von Tectura zu wenden.

ERP-System mit rollenbasiertem Interface

Der Pudding- und Pizzaspezialist Oetker entschied sich, NAV in der aktuellen 2009er-Version mit dem rollenbasierten Benutzer-Interface, dem sogenannten „Role Tailored Client“ (RTC), einzuführen. Eingesetzt werden die Softwarevarianten „Tectura Prozessfertigung“, „Tectura Intercompany“, „Tectura Workflow“, „Tectura Provision“ und „Tectura Erweiterte Preisfindung“. Grundlage des Projekts ist die von Tectura entwickelte Projektmethodik „Tectura Solution Framework“ (TSF), wie es heißt.

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