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Industrietore Durch Tor-Restflächenabdeckung Energie sparen

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

In einem Erweiterungsanbau an der ICE-Halle in Krefeld lies die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH zwei Schnelllauffalttore EFA-SFT von Efaflex einbauen. Eines davon in Kombination mit einer Tor-Restflächenabdeckung TRFA.

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In einem Erweiterungsanbau an der ICE-Halle wurden zwei Schnelllauffalttore EFA-SFT von Efaflex eingesetzt. Eines davon in Kombination mit einer Tor-Restflächenabdeckung TRFA.
In einem Erweiterungsanbau an der ICE-Halle wurden zwei Schnelllauffalttore EFA-SFT von Efaflex eingesetzt. Eines davon in Kombination mit einer Tor-Restflächenabdeckung TRFA.
(Bild: Efaflex)

„Diese Halle ist 250 m lang“, erklärt Johannes Eymael, Beauftragter für Qualitäts- und Umweltmanagement im Werk. „Der ICE 1 ist 400 Meter lang, passt also nicht in die Halle.“ Das bedeutet, dass das Hallentor geöffnet bleiben muss, wenn der Zug in der Halle steht. „Das Gleis 1 in der Halle dient in erster Linie als Prüfgleis für die elektrische Erstzuschaltung nach einer schweren Instandhaltung, die mit einer großen Inspektion gleichzusetzen ist“, verdeutlicht Eymael weiter. „Das Gleis im neuen Anbau wird aber auch genutzt, um Engpässe zu umgehen. Dafür müssen in der Halle kontinuierlich mindestens 18 °C herrschen. Die brauchen wir für Klebearbeiten. Die Frontscheiben des ICE werden zum Beispiel geklebt.“ Bei geöffneten Hallentoren ließe sich diese Temperatur nicht halten. Längere Hallen zu bauen, wäre nicht wirtschaftlich und aus Platzgründen überhaupt nicht realisierbar. Aus diesem Grund hat der Torspezialist Efaflex eines der Schnelllauf-Falttore mit einer neu entwickelten Tor-Restflächenabdeckung vom Typ TRFA-ZW kombiniert.

Luftaustausch wird auf ein Minimum reduziert

Die volltransparenten und motorisch entweder verschieb- oder faltbaren PVC-„Vorhänge“ sind exakt nach der Hüllkurve des Zugs zugeschnitten. Die Konturen passen sich so an, dass der Luftaustausch auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig eine konstante Temperatur erreicht wird. Hierdurch reduziert sich laut Efaflex auch der Primärenergiebedarf signifikant. Die Einsparung von Energie steht für das Werk mit an vorderster Stelle. „Die Heizungs- und Lüftungssteuerung der ICE-Halle ist an das Rechenzentrum der Firma Meteo Viva gekoppelt, sodass die Halle stets nach den aktuellen Wetterinformationen temperiert wird“, erläutert Eymael. „Auf diese Weise sparen wir richtig viel Energie.“ Außerdem sorgen die klarsichtigen PVC-Materialien für erstklassige Sichtverhältnisse und besonders hohen Lichteinfall, wodurch dem Unternehmen zufolge tagsüber künstliches Licht kaum zugeschaltet werden muss.

Reparatur- und wartungsfreundlich.

Die Schnelllauf-Falttore geben für die in die Halle einfahrenden Züge sofort die gesamte Durchfahrtshöhe frei. Falttore von Efaflex sind dem Unternehmen zufolge grundsätzlich selbsttragend konstruiert, sodass der Einbau einfach und kostengünstig erfolgen kann. Die Farbe der Tore kann dem jeweiligen Farbkonzept der Kunden entsprechend gewählt und somit der Fassade oder der Tragkonstruktion angepasst werden. Die Modul-Bauweise soll nicht nur für einen problemlosen Einbau sorgen, sondern durch die Stück für Stück miteinander verschraubten Komponenten sind die Produkte auch reparatur- und wartungsfreundlich. Alle Stahlteile werden grundverzinkt und entsprechend den Anforderungen zusätzlich beschichtet. Die Torflügel sind aus eloxierten Aluminiumprofilen hergestellt, wodurch die bewegten Massen niedrig gehalten werden können und dauerhaft hohe Bewegungsgeschwindigkeiten realisiert werden.

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