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Kommissionieren Dynamisch per „Ware zur Person“ kommissionieren

Mit „Dynamic Material Handling“ stellt Wanzl erstmals ein komplettes Kommissioniersystem nach dem Ware-zur-Person-Prinzip vor. Das System kommt dynamisch, teilautomatisiert und adaptiv daher.

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Module des Kommissioniersystems „Dynamic Material Handling“ von Wanzl – das Portfolio umfasst zurzeit drei verschiedene Kommissionierlager.
Module des Kommissioniersystems „Dynamic Material Handling“ von Wanzl – das Portfolio umfasst zurzeit drei verschiedene Kommissionierlager.
(Bild: Wanzl)

Die in dritter Generation familiengeführte Wanzl Metallwarenfabrik GmbH hat mit „Dynamic Material Handling“ ein Konzept auf den Weg gebracht, das essenzielle Prozesse der Intralogistik optimieren kann, wie die Lagerung und Bereitstellung von Artikeln oder die Navigation der Kommissionierwagen.

Lagervolumen bis zu 80 % besser ausnutzen

Herzstück des Intralogistiksystems sind automatische Kommissionierlager. Im Vergleich zu konventionellen, statischen Lagerlösungen wie Fachboden- oder Schubladenregale optimiere der Einsatz moderner Karusselllager die Ausnutzung von Lagervolumina um bis zu 80 %, heißt es von Herstellerseite aus.

Automatische Kommissionierlager haben eine feste Leistungsgrenze und werden entsprechend der Leistungsanforderungen des Kunden individuell konfiguriert. In ihnen stehen gesamte Lagereinheiten verschiedener Artikel auf Abruf bereit. Bei Bedarf werden die entsprechenden Einheiten automatisch an der ergonomischen Bedienöffnung bereitgestellt, wo der Kommissionierer die gewünschte Menge entnimmt, bevor er den nächsten Artikel anfordert.

Zwei Basissystem zur Datenverwaltung

Dabei stehen Kunden zwei Basissysteme für die Datenverwaltung zur Verfügung: Einerseits kann das Lager über eine Java-basierte Schnittstelle an ein externes Lagerverwaltungssystem angeschlossen werden, andererseits kann die Organisation direkt über die Maschinensteuerung per Touchscreen erfolgen.

Kommissionierwagen KT3-X: lässt sich an branchenspezifische Anforderungen anpassen.
Kommissionierwagen KT3-X: lässt sich an branchenspezifische Anforderungen anpassen.
(Bild: Wanzl)

Für ein einfaches Ein- und Auslagern benötigen Anwender dann lediglich eine simple Artikelliste. Dem jeweiligen Artikel muss daraufhin nur noch ein fester Lagerplatz zugewiesen werden. Selbst bereits bestehende Listen können mithilfe eines PC oder Netzwerkkabels in eine gemeinsame Datenbank eingepflegt werden, auf die bis zu drei Karusselllager eines Geräteverbunds zugreifen können.

Kommissioniersystem jederzeit erweiterbar

Ist die Bestellung abgeschlossen, übernimmt ein fahrerloses Transportsystem (FTS) den Transport des Kommissionierwagens zum gewünschten Bereich. Dank ihm wird der lästige und anstrengende Transport leerer oder voll bestückter Wagen für Mitarbeiter schon bald der Vergangenheit angehören, ist man sich bei Wanzl sicher. Mithilfe eines Greifarms manövriert der Roboter Kommissionierwagen effizient und sicher an die angegebene Stelle. Das Besondere: Weder ein Umbau bestehender Einrichtungen noch spezielle Programmierkünste sind in der Regel hierfür notwendig. Die Bedienung und Programmierung kann spielend einfach über Tablet oder Smartphone erfolgen.

Die Vorteile dieses Prinzips: Zeit- und kraftraubende Laufwege entfallen, wodurch die Kommissionierleistung steigt, Arbeitspotenziale frei werden und die Ergonomie für die Mitarbeiter deutlich verbessert wird. Zudem punktet „Dynamic Material Handling“ Herstellerangaben zufolge durch seine Flexibilität. Ein vollständiger Umbau bestehender Systeme sei nicht erforderlich, da es Schritt für Schritt nachrüstbar ist. Erhöht sich das Bestellvolumen im Laufe der Zeit, könne das System sogar noch während des laufenden Geschäftsbetriebs um weitere Module erweitert werden, heißt es.

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