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30 Jahre Aberle Ein kluger Weg zum Systemintegrator

Aberle konnte sich vor dem Hintergrund der gewonnenen Fußball-WM kaum einen passenderen Veranstaltungsort und einen besseren Termin für die Feier seines 30-jährigen Firmenjubiläums aussuchen. Am 27. Juni wurde richtig gefeiert.

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Aberle-Geschäftsführer Andreas Ebert blickt auf eine markante Unternehmensgeschichte zurück und nach vorn in eine spannende Zukunft im Körber-Konzern.
Aberle-Geschäftsführer Andreas Ebert blickt auf eine markante Unternehmensgeschichte zurück und nach vorn in eine spannende Zukunft im Körber-Konzern.
(Bild: Maienschein)

Im „Wohnzimmer“ des Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim, dem Business Club der Wirsol Rhein-Neckar-Arena direkt an der A6, begrüßte Aberle-Geschäftsführer Andreas Ebert rund 150 geladene Gäste. Der Schwiegersohn von Gründer Wilfried Aberle hieß ganz besonders Hildemar Böhm willkommen, Mitglied im Konzernvorstand der Hamburger Körber-Gruppe, zu der Aberle seit nicht ganz zwei Jahren gehört. Die Frage, ob der Verkauf an die Hamburger die richtige Entscheidung war, beantwortet Ebert mit einem klaren Ja. „Auf der einen Seite ist es der strategische Ansatz von Körber, der nicht auf kurzfristigen Profit ausgerichtet ist. Auf der anderen Seite die Absprachen, die in der Verkaufsphase getroffen wurden. Die Versprechen wurden allesamt eingehalten und umgesetzt“, so Ebert.

Vom Familienunternehmen zum Mosaikstein im Technologiekonzern

„Was vor 30 Jahren im Hobbyraum eines Wohnhauses seinen Anfang nahm, ist heute ein international im Markt erfolgreiches Unternehmen mit 260 Mitarbeitern“, fasst Böhm die Entwicklung des Einmannunternehmens zusammen. Firmengründer Wilfried Aberle rückblickend zu seinem Start als Unternehmer, der unter denkbar ungünstigen Umständen erfolgte: „Ich lag damals mit den langwierigen Folgen eines Skiunfalls im Krankenhaus. Aber die Kunden Rolf Späth und Max Dörr drängten mich zur Selbstständigkeit. Wenige Tage nach meiner Einlieferung erfolgte das erste Kick-off-Gespräch. Unter Protest der Krankenschwestern wurde das Krankenzimmer zum Büro. Der erste Auftrag für die Firma Behr, Mühlacker, wurde vom Krankenbett aus angeschoben.“

Der Schritt vom Familienunternehmen hin zu einem Mosaikstein in der gezielten Wachstumsstrategie des Körber-Technologiekonzerns war Andreas Eberts Worten zufolge wohlbedacht. „Die oberste Maßgabe nach dem Verkauf war für uns, dass sich für unsere Kunden und Partner nichts ändert“, so der Geschäftsführer. „Es galt, die allgemeine Wahrnehmung von Aberle am Markt zu bewahren. Ich denke, Sie werden mir heute Abend, nach fast zwei Jahren Körber-Zugehörigkeit, zustimmen, dass uns dies ganz gut gelungen ist.“

Aberle gehört zum Geschäftsfeld Intralogistik des Hamburger Technologiekonzerns Körber mit weltweit über 11.000 Mitarbeitern. Die Unternehmen des Geschäftsfeldes – Aberle GmbH, Aberle Software GmbH, Langhammer GmbH und Inconso AG – realisieren die Automatisierung und Steuerung logistischer Prozesse für namhafte Branchenführer.

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