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„Das war das wirklich Knifflige an diesem Auftrag, denn die Wartungsklappen und Zugänge der beiden Typen liegen an unterschiedlichen Stellen. Wir mussten die Modulkonstellation also sehr ausgeklügelt zusammenstellen, damit sich die Plattformen dann auch im Wartungsalltag reibungslos exakt an die Konturen des Flugzeuges anpassen lassen“, erklärt Munk. Um eine Beschädigung der Außenhaut zu vermeiden, sind die Module flugzeugseitig mit einem Schutzschlauch ausgestattet. Die Module sind mit Rollen versehen und so einzeln verfahrbar.
Dockanlage beinahe komplett aus Aluminium
Großer Vorteil für die Wartungsspezialisten: Während ein Flugzeug eingedockt ist, können die Tragflächenklappen zur Auftriebshilfe (Flaps) komplett ausgefahren werden, da die Plattformen des Wartungsdocks entsprechend abgestuft sind. „Das beschleunigt die Wartungsarbeiten enorm und sorgt für höchste Effizienz“, erklärt Munk.
Nicht nur die zu wartenden Flugzeuge, sondern auch das Tragflächendock der Günzburger Steigtechnik besticht mit seinen Ausmaßen: Auf jeder Seite ist das Dock 39,3 m lang und 40 t schwer, die Arbeitsfläche beträgt insgesamt 1480 m². Die gesamte Anlage ist um jeweils 0,5 m elektrisch höhenverstellbar. Mit Ausnahme der Schrauben, der Höhenverstellung und der Lenkrollen ist die Dockanlage komplett aus Aluminium gefertigt.
Dreimal schneller eindocken als herkömmlich
Wichtiger Zusatznutzen: Weil die Geländer am Dock zum Teil klappbar sind, lassen sich die Flugzeuge zur Wartung schneller und flexibler eindocken als bisher. „Bei einem normalen Dock braucht man bis zu zwei Stunden für diesen Vorgang, mit unserer Lösung geht es jetzt in circa 35 Minuten. Das ist dreimal schneller und bedeutet höchste Effizienz bei höchster Arbeitssicherheit“, so Munk.
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