Joint Venture Enabler für Robotikanwendungen im Warenumschlag gegründet

Das Joint Venture Cobolution Logistics ist eine Gründung des mainfränkischen Logistikdienstleisters Schäflein und des Robotikspezialisten Cobolution. Gemeinsam will man fortan verschiedene Ready-to-use-Lösungen zur ganzheitlichen Automation von Logistikanwendungen entwickeln.

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Gehen mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen Cobolution Logistics an den Start (v.l.): Bernd Schäflein, Christoph Heller, Kassian Krosch, Severin Bobon, Achim Schäflein und Dr. Christian Betz.
Gehen mit ihrem Gemeinschaftsunternehmen Cobolution Logistics an den Start (v.l.): Bernd Schäflein, Christoph Heller, Kassian Krosch, Severin Bobon, Achim Schäflein und Dr. Christian Betz.
(Bild: Cobolution Logistics)

Wie von Seiten der Schäflein AG verlautbart, hat man dort die Potenziale teil- oder vollautomatischer Lösungen für die Logistikbranche schon früh erkannt und setzt diese auch ein: vom AKL Autostore über Durchlauf-Waschanlagen für Mehrwegbehälter (Sprintbox) bis hin zu Verpackungsstraßen. Jetzt geht man einen Schritt weiter und hat sich dafür einen kompetenten Partner gesucht, der in der Robotik zuhause ist und mit ihm ein Joint Venture gegründet.

Roboter sollen so bald wie möglich im Wareneingang unterstützen, Teile picken und kommissionieren, Anlagen eigenständig bestücken oder Güter entnehmen. Für diese vor- und nachgelagerten Prozesse werden wir ab jetzt Robotik-Lösungen entwickeln.

Achim Schäflein,

„Wir“ heißt in diesem Fall die zu Anfang April von der Schäflein AG und der Cobolution GmbH gegründete Cobolution Logistics GmbH. Severin Bobon, der den Roboterspezialisten zusammen mit Kassian Krosch vor fünf Jahren gründete, ist von der Zukunft des Joint Ventures überzeugt: „Schäflein bringt breites Logistik-Know-how mit – und wir unsere umfassende Expertise im Bereich Robotik. Das ergänzt sich einfach perfekt.“

Der Blick schweift nach Europa

Kern der JV-Aktivitäten wird die Konzeption ganzheitlicher Systemlösungen sein, die dann beim Logistikdienstleister Schäflein in den Pilotbetrieb gehen sollen. Dabei lägen die Benefits der Kooperation auf der Hand, wie betont wird: Durch die nahtlose Verknüpfung von Entwicklung und Prototyping könnten die Applikationen und Live-Bedingungen zur Marktreife gebracht werden, und zwar auf Basis belastbarer Zahlen, Daten und Fakten.

Am Ende dieses Prozesses stünden dann schnell integrierbare Ready-to-use-Produkte, die man auch Dritten, also Logistikdienstleistern sowie Industrie- und Handelsunternehmen, anbieten wolle. „Auf diese Weise machen wir unser gemeinsames Unternehmen zum Enabler für Robotik im Warenumschlag sowie der produktionsnahen Logistik in Deutschland und Europa“, bringen es Kassian Krosch und Achim Schäflein auf den Punkt.

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