Kraftmeier im Lager Fiege unterstützt Mitarbeiter durch Exoskelett von German Bionic

Von Peter Königsreuther

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Im Fiege-Mega-Center in Ibbenbüren unterstützen smarte und voll vernetzte Exoskelette das Personal jetzt beim Heben schwerer Lasten und beim bewältigen langer Laufwege.

Entlastende Entscheidung! Fiege setzt im Mega Center Ibbenbühren jetzt die voll vernetzten Exoskelette Cray X von German Bionic ein. Das freut die Lagermitarbeiter.
Entlastende Entscheidung! Fiege setzt im Mega Center Ibbenbühren jetzt die voll vernetzten Exoskelette Cray X von German Bionic ein. Das freut die Lagermitarbeiter.
(Bild: German Bionic )

Mit rund 155.000 Quadratmetern Logistikfläche, gut 800 Beschäftigten sowie 55 Millionen Teilen, die das Mega Center Ibbenbühren pro Jahr verlassen, gehöre dieses Fiege-Objekt zu den großen Logistikzentren in Europa. Die Nachfrage steige, die benötigte Lagerfläche auch. Bei der Kommissionierung verlängerten sich zwangsläufig die Wege. Diese Entwicklung ist gut für Fiege, belastet aber die Mitarbeiter. Deshalb setzt Fiege seit diesem Monat das KI-basierte Exoskelett Cray X von German Bionic ein.

Exoskelett hilft bei stets wiederkehrenden Aufgaben

Der kleine und leichte Power-Suit ist zu handeln wie ein Rucksack und gilt als Multitalent. Denn das smarte Exoskelett unterstützt die Muskeln der Mitarbeiter bei Gewichten bis 30 Kilogramm, sagt German Bionic. Hinzu kommt die aktive Laufunterstützung. Alles ist zugleich über die IO-Plattform von German Bionic in den digitalen Workflow integriert, wie es weiter heißt. So entstehe die ideale Kombination aus Mensch und Maschine, damit beide intuitiv und produktiv interagieren könnten. Zwar nutzt Fiege dort auch Pick-Roboter, Push-Tray-Sorter und Sortieranlagen, doch es gibt viele immer wiederkehrende Aufgaben, die sich rein durch Automatisierung nicht lösen lassen, wie der Mega-Center-Betreiber erklärt. Um diese Aufgaben zu meistern, setzt Fiege auf das Cray X, um dieselben mitarbeiterschonend zu optimieren.

Voll vernetzt! Das Exoskelett lernt täglich dazu

Sobald man das Cray X einschalte, verbinde es sich über LTE oder Wifi mit der Systemplattform German Bionic IO. Sofort beginne es mit seiner präventiven und unterstützenden Aufgabe, körperlich anstrengende und repetitive Bewegungsmuster der Mitarbeiter weniger anstrengend und ergonomischer machen. Dafür versorgt das KI-basierte Cray X den jeweiligen Träger bei seinen Tätigkeiten mit zusätzlicher, externer Energie - und lernt dabei auch noch täglich hinzu, wie German Bionic betont.

Die meisten innovativen Features sind mit dem System ausführbar, weil das aktive Exoskelett über die Systemplattform komplett vernetzt ist. Weil German Bionic so kontinuierlich mit seinen Kunden in Kontakt steht, können die Arbeitsprozesse sehr gut analysiert werden, heißt es. So könne das Cray X auf Basis der User-Feedbacks und eigener Untersuchungen ständig verbessert werden. Die cloudbasierte Exoskelett-Plattform wird dabei als einzigartig in der Branche beschrieben.

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