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Fahrerlose Transportfahrzeuge FTF ist Basis für Lean Manufacturing

„Move“ hat Trilogiq sein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) getauft, das über Magnetstreifen auf dem Boden gelenkt wird. Für den Ganztags- beziehungsweise Dreischichtbetrieb gibt es extern aufladbare Wechselakkus für das Fahrzeug.

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Direkt am FTF (hier als Unterfahrgerät) oder am PC können für das „Move“ Befehle programmiert werden.
Direkt am FTF (hier als Unterfahrgerät) oder am PC können für das „Move“ Befehle programmiert werden.
(Bild: Trilogiq)

Mit dem Rohrklemmsystem „Graphit“ lassen sich Aufbauten auf dem fahrerlosen Transportfahrzeug als Montageplattform oder Werkstückträger, Unterfahrgestelle und Routenzuganhänger völlig flexibel an die unterschiedlichsten Materialflussanforderungen anpassen. „Move“ ist in verschiedenen Versionen für Maximallasten von 400, 750, 1000 und 1500 kg verfügbar. Das FTF kann in einer Richtung entlang seiner Führung aus magnetischem Klebeband seine Versorgungsrunden drehen und sich rückwärts oder lateral bewegen. Wie der Anbieter angibt, ist die zusätzliche Beweglichkeit vor allem für die Nutzung als Unterfahr-FTF und als Werkstückträger interessant.

Wechselakkus machen Dreischichtbetrieb möglich

Trilogiq berät und schult seine Kunden in der Nutzung von „Move“, übernimmt die erstmalige Programmierung und unterstützt beim Routenlayout. Sogenannte Spotmarker auf der magnetischen Route lösen eine frei wählbare Kombination aus einem Satz von neun Befehlen aus, die direkt am Gerät oder am PC programmiert wird. Mit geringem Aufwand können so typische Lean-Manufacturing-Warenflussprozesse abgebildet werden, darunter die Befüllung von Shooter-Regalen oder die Just-in-Time-Bereitstellung von Produktkomponenten an Montageplätzen.

Für die 24-V-Gleichstromversorgung werden verschiedene Akkusätze angeboten. Diese sind entweder für den Einschichtbetrieb ausgelegt und werden über Nacht aufgeladen oder kommen für den Ganztags- beziehungsweise Dreischichtbetrieb als praktische, extern aufladbare Wechselakkus zum Einsatz. Das FTF erreicht eine Geschwindigkeit von 50 m/min. Ein Sick-Sicherheits-Laserscanner sorgt dafür, dass das Fahrzeug bei Kollisionsgefahr stoppt.

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