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Berufskleidung Haben Sie die passende Lösung?

| Autor / Redakteur: Dirk Hischemöller / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Es gibt diverse Möglichkeiten, das Thema Berufskleidung zu organisieren. Einige Unternehmen überlassen ihren Mitarbeitern Anschaffung und Pflege, andere übernehmen dies selbst. Ein wachsender Teil der Unternehmen setzt auf das Serviceangebot textiler Mietdienstleister. Welcher Weg ist für Sie der passende?

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Der Vorteil von Mietkleidung liegt für das Unternehmen in der fehlenden Kapitalbindung und den „planbaren“ Kosten.
Der Vorteil von Mietkleidung liegt für das Unternehmen in der fehlenden Kapitalbindung und den „planbaren“ Kosten.
(Bild: DBL)

Wenn der Arbeitnehmer seine Kleidung kauft, kann er sich je nach Vorliebe und persönlichem Geschmack einkleiden, ob mit Freizeitkleidung oder selbst gekaufter Berufskleidung. Diese kann im (Fach-)Handel oder Onlineshop bezogen werden. Vorteil: Der Arbeitnehmer hat die freie Wahl seiner Kleidung, er entscheidet nach individuellem Geschmack und persönlichem Tragekomfort. Der Arbeitgeber muss sich um nichts kümmern, gibt das Thema an Mitarbeiter ab. Nachteil dabei: Ein dauerhaft gepflegtes und einheitliches Erscheinungsbild ist hier nicht gewährleistet – damit verzichtet der Betrieb auf einen professionellen Auftritt. Der Arbeitnehmer trägt alle Kosten und muss sich auch um die Pflege und Reparatur seiner Kleidung kümmern. Zudem ist insbesondere Freizeitkleidung in Bezug auf Gewebe und Funktionalität weder so tragefreundlich noch so robust wie professionelle Berufskleidung. Daher ist mit hohem Verschleiß zu rechnen.

Hoher Organisations- und Zeitaufwand

Wenn der Arbeitgeber die Berufskleidung kauft, bezieht er diese in der Regel über den Fachhandel oder im Onlineshop. Der Arbeitgeber kann die gekaufte Berufskleidung im eigenen Betrieb waschen, in die Wäscherei geben oder den Mitarbeitern zur Pflege überlassen. Zudem hat er die Möglichkeit, sie durch spezifische Elemente wie Logos zu individualisieren.

Der Markt für Berufskleidung bietet eine große Auswahl an professioneller, imagegerechter Berufskleidung für jedes Gewerk und jedes Budget. Der Arbeitgeber verschafft sich durch einheitliche Kleidung einen CI-gerechten Auftritt, signalisiert Professionalität und Kompetenz. Entscheidet er sich für eine externe Wäscherei, stellt er zudem die fachgerechte Pflege der Kleidungsstücke sicher.

Nachteilig dabei ist allerdings, dass das Thema Beschaffung und Pflege der Berufskleidung mit hohem Organisations- und Zeitaufwand verbunden ist. Einkauf, Lagerhaltung, Ersatzbeschaffung, Wäsche, Reparatur und Abrechnung fordern räumlichen, zeitlichen und personellen Einsatz.

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Textile Mietdienstleister kommen an

Herausforderung sind zudem Größenänderungen, Mitarbeiterfluktuation beziehungsweise Einkleidung von Saisonpersonal. Ist im Betrieb zudem normgerechte Schutzkleidung nötig, kann die Pflege nicht in Eigenregie übernommen werden, da spezifische Schutz- oder Hygieneeigenschaften nur durch zertifizierte Waschverfahren sichergestellt werden. Auch der Kapitaleinsatz ist für den Betrieb bei der Beschaffung der Berufskleidung spürbar, da für jeden Mitarbeiter mindestens zwei, besser drei Garnituren der ausgewählten Stücke bereitgestellt werden müssen.

Abhilfe schafft hier das Leasing – der Arbeitgeber entscheidet sich für einen textilen Mietdienstleister und Full Service. Hier kann der Betrieb zwischen bereits bestehenden Kollektionen im Sortiment des Dienstleisters wählen, sich zu individuellen Bekleidungskonzepten beraten oder eine eigene Corporate Fashion entwickeln lassen. Probetragen (auch nach der Wäsche) sowie individuelle Veredelung gehören zum Service-Paket.

Nachteilig dabei ist, dass sich der Arbeitgeber meist bis zu fünf Jahren festlegt. Außerdem gehört die Kleidung nicht ihm, sondern dem Leasingunternehmen. Doch überwiegen beim Leasing die Vorteile. Der textile Dienstleister hilft durch Beratung im Vorfeld, teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Er übernimmt die individuelle Ausstattung aller Mitarbeiter sowie fachgerechte Pflege und Reparatur aller Kleidungsstücke (auch PSA). Zum Service gehören Hol- und Bringdienst in vereinbarten Intervallen. Ersatzbeschaffung und flexible Ausstattung neuer Mitarbeiter (Saisonpersonal) sind sichergestellt. Der Organisationsaufwand wird damit minimiert. Beim Thema Kosten entfallen im Gegensatz zur Beschaffung in Eigenregie die hohen Startinvestitionen. Leasinganbieter berechnen klar definierte monatliche Kosten für Beschaffung und Pflege. Diese werden zudem steuerlich vorteilhaft behandelt. ■

* Dirk Hischemöller ist Geschäftsführer bei der DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH in 90513 Zirndorf, Tel. (09 11) 96 58 58-0, info@dbl.de

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