Mergers & Akquisitions Imperials ganze Konzentration gilt Afrika

Der südafrikanische Mischkonzern Imperial setzt seine Konzentration auf das Kerngeschäft fort. Nach dem Verkauf der europäischen Schiffssparte im Jahr 2020 trennt man sich jetzt auch vom südamerikanischen Schifffahrtsgeschäft.

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Binnenschiff in Südamerika. Imperial hat sein dortiges Schifffahrtsgeschäft jetzt an den unabhängigen integrierten Logistikanbieter Hidrovias do Brasil veräußert.
Binnenschiff in Südamerika. Imperial hat sein dortiges Schifffahrtsgeschäft jetzt an den unabhängigen integrierten Logistikanbieter Hidrovias do Brasil veräußert.
(Bild: Imperial)

Als „Tor nach Afrika“ will der südafrikanische Logistikdienstleister Imperial, dessen Logistiktochter Imperial Logistics International in Duisburg sitzt, künftig wahrgenommen werden. Deshalb hat der Vorstand jetzt den Verkauf seines südamerikanischen Schifffahrtsgeschäfts an Hidrovias do Brasil bekannt gegeben.

Imperial verändert sein Portfolio regionaler Geschäfte derzeit mit der „One-Imperial“-Strategie hin zu einem integrierten, auf den afrikanischen Kontinent konzentrierten End-to-end-Logistikgeschäft. Dabei will man seine Fähigkeiten in den Bereichen Gesundheitswesen, Konsumgüter, Chemie, Automobil sowie Industrie und Rohstoffe nutzen. Nach „gründlicher Prüfung der strategischen Eignung“ des Geschäftsbereichs Logistics International habe Imperial entschieden, sich sukzessive von diesem Geschäftsfeld zu trennen, heißt es vom Unternehmen.

Hidrovias do Brasil ist gut aufgestellt, um das Geschäft nachhaltig zu betreiben.

Mohammed Akoojee, Group CEO Imperial

Akoojees Einschätzung beruhe auf langjährigen Kundenbeziehungen und einer hochqualifizierten, erfahrenen und motivierten Belegschaft. Akoojee: „Wir sind davon überzeugt, dass dies die am besten geeignete Heimat für das südamerikanische Schifffahrtsgeschäft und seine Mitarbeiter ist.“ Und auch Fabio Schettino, CEO bei Hidrovias do Brasil, kann dem Deal nur Positives abgewinnen: „Diese Akquisition gibt uns eine sehr wichtige operative Flexibilität, die es uns ermöglicht, unsere Schifffahrtskapazitäten zu ergänzen und in Regionen zu operieren, zu denen wir gegenwärtig keinen Zugang haben“, so Schettino.

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