Last Mile

Innenstadtlogistik soll unterirdisch werden

| Redakteur: Bernd Maienschein

In solchen Röhren könnte die Innenstadtlogistik der Zukunft abgewickelt werden.
In solchen Röhren könnte die Innenstadtlogistik der Zukunft abgewickelt werden. (Bild: SmartCityLoop)

Das innovative Logistikkonzept „Smart City Loop“ versucht, die Probleme der letzten Meile schon auf der vorletzten zu lösen – indem es den Güterverkehr unter die Erde verlegt. Eine Machbarkeitsstudie, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-IML erarbeitet wird, untersucht derzeit, wie sich der unterirdische Transport technisch und wirtschaftlich realisieren lässt.

Warum nicht einfach unterirdisch? Weil der Handlungsbedarf zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens in Städten und Ballungsräumen immer drängender wird, versucht das innovative Logistikkonzept „Smart City Loop“, das Problem schon vor der letzten Meile anzugehen, sozusagen auf der „vorletzten Meile“. Die Idee: Güterverkehr unter der Erde entlastet die Oberflächen.

Einen Durchmesser von 2,8 m sollen die Röhren haben, in denen Güter auf Ladungsträgern, wie Paletten oder Transportbehälter, vollautomatisch und unterirdisch transportiert werden. Ausgehend von einem großen Güterverkehrszentrum (GVZ) beziehungsweise einem City Hub am Stadtrand sollen die Waren die letzten 4 bis 8 km bis in die Innenstadt zu einem Micro-Hub befördert werden.

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