Transportbegleiter Jubiläum und Auftrieb für Schocksensoren-Spezialist

Redakteur: Peter Königsreuther

Aspion ist zehn Jahre im Geschäft. Vor fünf Jahren kam der Schocksensor G-Log erfolgreich an den Start. Nun ist es Zeit für eine kleine Rückschau.

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Zehn Jahre Aspion! Die Geschäftsführerin Martina Wöhr präsentiert das bereits etablierte Flaggschiff in puncto Schocksensoren – den Aspion G-Log 2. Er gilt als noch fähigerer Transportbegleiter, als die Vorgänger.
Zehn Jahre Aspion! Die Geschäftsführerin Martina Wöhr präsentiert das bereits etablierte Flaggschiff in puncto Schocksensoren – den Aspion G-Log 2. Er gilt als noch fähigerer Transportbegleiter, als die Vorgänger.
(Bild: Aspion)

Mit der Eigenentwicklung des Schocksensors „Aspion G-Log“ kam vor fünf Jahren der Durchbruch für das Unternehmen, erinnert sich das Geschäftsführer-Ehepaar Wöhr. In Sachen Leistungsumfang, Detailtiefe und Preis gebe es kein vergleichbares System. Diese Technik zur Transportbegleitung stoßempfindlicher Güter nutzen laut Aussage von Aspion deshalb bereits über 500 Anwender rund um den Globus. Der ordnungsgemäße Transport von Messmaschinen, Transformatoren, Brennstoffzellen, Wechselrichtern und anderen empfindlichen Geräten könne damit lückenlos überwacht werden. Geschäftsführerin Martina Wöhr zur momentanen Lage: „Mit unserem Flaggschiff, dem Aspion G-Log 2, mischen wir seit anderthalb Jahren den Markt richtig auf. Denn bedingt durch die Pandemie ist eine sichere Logistikkette bei vielen in den Fokus gerückt.“

Wichtige Daten werden aufgezeichnet

Die Elektronik und die Software wird bei Aspion selbst entwickelt. Die drei Varianten der Datenlogger werden übrigens in der Technologieregion Karlsruhe gefertigt. Außer Stoß- und Schockereignisse überwachen diese kompakten Aufpasser im Scheckkartenformat auch die Temperatur, heißt es weiter. Der G-Log 2 stellt zusätzlich die Feuchte fest. Zusammen mit der intuitiv bedienbaren PC-Software, Smartphone-Apps und dem Cloud-Transfer, um nur einige zu nennen, bietet Aspion ein schlüsselfertiges Komplettsystem an. Für die Integration des Datenloggers in Drittsysteme erhalten Entwickler im Übrigen ein Developer-Kit.

Jetzt wird beweisbar, wer gepfuscht hat!

Das Auslesen der Daten erfolgt drahtlos über Near-Field-Communication (NFC). Beim G-Log 2 geschieht das auch per Bluetooth-Low-Energy (BLE), merkt Aspion an. Das klappe sogar durch Umverpackungen und Transportkisten hindurch. Die Schocksensoren eignen sich für jede Transportart und sind auch für die Luftfracht einsetzbar (IATA-konform).

Das Unternehmen aus Karlsruhe profitiere von der Zunahme der weltweiten Transporte mit den einhergehenden Pannen. Eine Stimme aus der Praxis: „Die hohe Qualität und Detailliertheit der mit dem Datenlogger aufgezeichneten Informationen hat unsere Verhandlungsposition bei den Versicherungen deutlich gestärkt. Jetzt sind die Zeiten vorbei, wo sich Transportbeteiligte gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben.“

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