Automatisierung Körber bringt Binder auf Vordermann

Als Teil seiner neuen Firmenzentrale gönnt sich der Verbindungstechnikspezialist Binder ein neues Zentrallager am Hauptsitz in Neckarsulm. Der Automatisierungsgrad der Logistikanlage ist der höchste in der Unternehmensgeschichte, wie es heißt.

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Diesen modernen SAP-EWM-Arbeitsplatz am Shuttlelager bei Franz Binder wurde von Körber Supply Chain eingerichtet.
Diesen modernen SAP-EWM-Arbeitsplatz am Shuttlelager bei Franz Binder wurde von Körber Supply Chain eingerichtet.
(Bild: Körber Supply Chain)

Bei Rundsteckverbindern kommt man an Binder kaum vorbei. Seit seiner Gründung 1960 arbeitet das Familienunternehmen inzwischen mit 45 Vertriebspartnern auf fünf Kontinenten zusammen. Die Binder-Gruppe selbst zählt auf 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 18 Standorten. Im neuen Werk in Neckarsulm konnte zum Ende des ersten Bauabschnitts die Produktion und der neue Logistikbereich mit Hochregallager (HRL) und Kleinteilelager für Paletten und umfangreicher Fördertechnik in Betrieb genommen werden. Dabei hat Körber Supply Chain fleißig mitgeholfen.

Durch die Konzentration der Läger und Warenströme wird die Komplexität der Supply Chain am Standort signifikant reduziert.

Dirk Hejnal, CEO beim Körber-Geschäftsfeld Supply Chain

Zusammen mit der TKS Unternehmensberatung und Industrieplanung aus Esslingen hat der Generalunternehmer Körber dieses hochmoderne Logistikzentrum realisiert. Installiert wurde ein automatisches Palettenlager (APL) mit doppeltiefer Lagerung und einer Kapazität von etwa 1.500 Stellplätzen und ein vierfach tiefes Shuttlelager mit rund 45.000 Behälterplätzen in drei Gassen und 58 Ebenen. Ein- und ausgelagert werden die Paletten im APL mithilfe eines Regalbediengeräts (RBG) mit 35 Doppelspielen pro Stunde. Wie Körber anmerkt, kommen im Shuttlelager pro Gasse vier besonders dynamische Shuttles mit einer Leistung von 450 Doppelspielen zum Einsatz.

Leistung wächst mit der Shuttlezahl

Generalunternehmer Körber implementierte zusätzlich auch die komplette, durchgängige Lositik-IT: auf Basis von SAP EWM (Extended Warehouse Management) und SAP EWM/MFS (Materialflusssystem) auf der aktuellsten technischen Plattform SAP S4/HANA der Walldörfer. In SAP EWM sind dabei die Prozesse in den Bereichen Wareneingang, Produktionsver- und -einlagerung sowie Kommissionierung und Versand abgebildet. SAP EWM/MFS steuert den Materialfluss in den automatischen Lagerbereichen.

Wie beim Einsatz von Shuttles üblich, kann die Leistung der Anlage über die Zahl der eingesetzten Shuttles mit einem perspektivisch zunehmenden Bedarf wachsen. Binder hat neben der funktionierenden Abdeckung der vielfältigen Prozesse großen Wert auf eine intuitive Benutzeroberfläche gelegt. Dafür hat Körber mit SAP UI5 die modernste Technologie aus Walldorf genutzt. Wie es heißt, ist ein „einziges, einfach zu handhabendes, schlankes Logistiksystem mit höchstmöglichem Durchsatz und Kapazität“ das Ergebnis dieser Bemühungen.

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